Lehre Elektroinstallateur/in EFZ

Stefan Stankovic: Berufsbildner mit Herzblut

An der Empa werden künftige Elektroinstallateurinnen und Elektroinstallateure von Stefan Stankovic ausgebildet. Seit 2020 ist er als Berufsbildner mit Herzblut dabei.

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Die unterirdischen Gänge ähneln für Aussenstehende einem endlosen Labyrinth – Elektroinstallateur/innen finden sich hier aber gut zurecht. Bild: Empa

Wer durch die unterirdischen Gänge im Herzen der Forschungsinstitution wandert, merkt schnell: es ist nicht trivial, sich hier zurechtzufinden. Für Stefan Stankovic ist das aber keine Schwierigkeit. Er weiss: Elektroinstallateurinnen und Elektroinstallateure bewegen sich auf dem ganzen Areal der Empa und Eawag. « Selbstverständlich lassen wir die Lernenden am Anfang aber auch nicht alleine umherirren. Nach zwei drei Monaten verirrt sich keiner mehr in den unterirdischen Gängen. », so der Berufsbildner.

Die Jugendliche lernen bei ihm aber noch einiges mehr als eine gute Orientierung. Während der Ausbildung gehört die Installation von Leuchtmitteln und Steckdosengruppen, die Verdrahtung und Verkabelung von Schaltgerätekombinationen, Störungsbehebungen bei Maschinen und Elektroinstallationen, das Zeichnen eines Elektroschemas und vieles mehr zu den Kernaufgaben. «An der Empa ist uns eine fundierte und hochwertige Ausbildung wichtig. Und dafür nehmen wir uns die entsprechende Zeit», sagt Stefan Stankovic. Für ihn ist die gute Zusammenarbeit mit den Lernenden besonders wichtig: «Am meisten gefällt mir, Arbeiten mit den Lernenden zusammen auszuführen und Ihnen gleich vor Ort Tipps und Tricks zu zeigen. Wenn sie täglich etwas Neues lernen – das motiviert mich.» Dabei kann es manchmal auch ganz schön kompliziert werden. «Dafür ist das gemeinsame Erfolgserlebnis danach umso schöner», so der Berufsbildner.

Was sollte jemand mitbringen?

Wer über handwerkliches Geschick verfügt und gerne körperlich aktiv ist, besitzt gute Voraussetzungen für die Lehre. Ein Flair für Zahlen, logisches und analytisches Denken sind ebenso wichtig.

Nach der Lehre gibt es verschiedene Möglichkeiten, die erlernten Fähigkeiten auszubauen und sich beruflich weiterzuentwickeln: die Weiterbildung als Elektroprojektleiter/in, die höhere Fachprüfung zum diplomierten Elektroinstallations- und Sicherheitsexperte/in, eine Berufsmaturität zu absolvieren oder ein Elektrotechnik-Studium an einer Fachhochschule oder Universität abzulegen.

Drinnen, draussen, über und unter der Erde

Die beiden Forschungsinstitutionen bringen vielseitige Tätigkeiten und ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld mit sich: so bewegen sich Elektroinstallateurinnen und Elektroinstallateure nicht nur in Laboren und unterirdischen Gängen, sondern auf dem ganzen Forschungscampus in Dübendorf. Gelegenheit, um frische Luft zu schnappen, kriegen die Lernenden aber auch genügend: beispielsweise beim Schneesporttag oder Tag der Lernenden. Auch Stefan Stankovic ist in seiner Freizeit gerne draussen unterwegs, denn er entdeckt die Welt am Liebsten auf Motorradreisen. Das ist seine grosse Leidenschaft.

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