Unsere Forschungsschwerpunkte

Was sind die grossen Herausforderungen, mit denen wir uns heute – und vermehrt noch in Zukunft – konfrontiert sehen? An erster Stelle steht sicher eine nachhaltige und sichere Energieversorgung. Eine weitere Herausforderung sind der weltweite Klimawandel, der Schutz der Umwelt und die Verknappung unserer natürlichen Ressourcen. Hinzu kommt die Erneuerung unserer gebauten Infrastruktur, d.h. Gebäude, Strassen, Brücken und Tunnel, von denen etliche bereits in die Jahre gekommen sind. Und zu guter Letzt sind da Gesundheit und Wohlbefinden, ein Thema, das in einer Bevölkerung mit steigender Lebenserwartung immer zentraler wird. In fünf Forschungsschwerpunkten erarbeitet die Empa neue Ideen und Anstösse und entwickelt Antworten und Lösungen auf diese Fragen. Dabei bleibt unser Ziel stets das gleiche: Materialien und Technologien für eine nachhaltige Zukunft. Denn um diese Herausforderungen zu meistern, sind vor allem innovative Materialien und nachhaltige Technologien gefragt.
Durch das Eintauchen in die Nanowelt erhält man Zugang zu den grundlegenden Bausteinen der Materie. Dadurch ist die Empa in der Lage, neue Werkstoffe und Beschichtungen mit genau definierten Eigenschaften zu entwickeln, zum Beispiel für die Medizintechnik und die Mikroelektronik.
Die Qualität der gebauten Umwelt ist ein wesentlicher Faktor für eine wahrhaft nachhaltige Gesellschaft. Um Umwelteinwirkungen zu minimieren und Komfort und Sicherheit zu verbessern, entwickelt die Empa neue Materialien, konzipiert komplexe technische Systeme und integriert diese in Gebäude und andere Strukturen.
Menschen zu schützen, ihre Gesundheit zu verbessern und ihre Lebensqualität und Leistungsfähigkeit zu erhalten sind die Ziele der Empa im Bereich Bio- und Medtech; dazu gehören neuartige Implantate, Wirkstoffträger und andere therapeutische und diagnostische Instrumente sowie Sicherheitsstudien.
Jede Gesellschaft benötigt Materialien und Energie, um ihren Bedarf zu decken. Um eine Gesellschaft zu fördern, die weniger Ressourcen verbraucht und weniger Schadstoffe freisetzt, erforscht die Empa grundlegende physikalische und chemische Abläufe und entwickelt technische Lösungen.
Im weltweiten Durchschnitt «verbraucht» jeder Mensch pro Jahr 17'500 kWh an Energie. In der Schweiz ist der Verbrauch jedoch dreimal so hoch. Um diese Zahl zu senken, entwickelt die Empa neue Energiekonzepte und -technologien für die Umwandlung, Übertragung und Speicherung von Energie.