Implants and Biointerfaces

Die klinischen Anforderungen an Implantatmaterialien und Biointerfaces sind vielfältig: Integration von Metallen oder Keramiken in den Knochen, Integration - oder in einigen Fällen Nicht-Integration - von Materialien in das Gewebe, Kompatibilität verschiedener Materialien mit Blut, um nur einige zu nennen. Wirkstoffbeschichtungen bieten Oberflächen, die eine bestimmte Zell- und Gewebereaktion auslösen können, z.B. für eine angemessene biologische Reaktion. Antimikrobielle Oberflächen helfen, bakterielle Infektionen von Materialien zu verhindern oder zu reduzieren, die in den menschlichen Körper implantiert wurden oder mit ihm in Kontakt stehen. Biointerfaces können darüber hinaus spezifische Funktionen für Sensorkonzepte bereitstellen.

  • In diesem Modul entwerfen, entwickeln und konstruieren wir implantierbare (Bio-)Materialien für die Gewebereparatur, Geweberegeneration und die Gewebezüchtung.
  • Unsere Konzepte umfassen bioaktive und bioinstruktive Materialien, die die Verbesserung der Gewebereparatur und -funktion fördern.

 

 

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Das Modul nutzt stark interdisziplinäre Ansätze, zielt auf wissenschaftliche Exzellenz in enger Zusammenarbeit ab und verfügt über starke Verbindungen zur Industrie und zu klinischen Partnern. Letztere helfen, neue Ziele für unsere Forschung zu definieren. Unser Ziel ist es, unsere interdisziplinäre Stärke in der Materialforschung zu nutzen und wichtige Erkenntnisse in klinische Anwendung umzusetzen. Unser Fokus liegt auf der Aufklärung der Reaktion verschiedener Zellen und Gewebe, ihrer spezifischen Anpassungen und Modifikationen an den Biointerfaces zu Biomaterialien.
Prof. Dr. Katharina Maniura

Prof. Dr. Katharina Maniura
Abteilungsleiterin

Telefon: +41 58 765 7447


Dr. Markus Rottmar

Dr. Markus Rottmar
Group leader Cell at Surfaces

Telefon: +41 58 765 7118