Zentren

Die Empa betreibt verschiedene Forschungs- und Analytikzentren, die zum einen Beratungs- und Dienstleistungen für externe Partner erbringen und zum andern an zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten mitwirken, um die jeweiligen Technologien voranzutreiben und weiterzuentwickeln. Überdies ist die Empa als Partnerin an mehreren nationalen institutionsübergreifenden Forschungsnetzwerken beteiligt, beispielsweise den Kompetenzzentren (CC) des ETH-Bereichs und den nationalen Kompetenzzentren für Energieforschung (Swiss Competence Centers for Energy Research, SCCER).
Im Coating Competence Center (CCC) werden neue Technologien entwickelt, indem die wesentlichen Akteure entlang der Wertschöpfungskette zusammengebracht werden und indem die Lücke zwischen Forschung im Labormassstab und industrieller Produktion geschlossen wird. Das beinaltet sämtliche Aspekte: Material, Prozesse und Anlagen.
Zentrum für Elektronenmikroskopie
Das Zentrum für Elektronenmikroskopie (EM) bietet Leistungen im EM-Bereich für interne und externe Forschungspartner an, betreibt Forschung im Rahmen der Entwicklung und Anwendung neuer EM-Methoden in den Materialwissenschaften und berät bei Fragen zur Elektronenmikroskopie.
Das Zentrum für Röntgenanalytik entwickelt modernste röntgenbasierte Methoden für den Bereich Materialwissenschaften und Technologie und arbeitet dabei mit Forschungseinrichtungen und Industriepartnern zusammen. Potenzielle Anwendungsfeldern sind etwa die Halbleitertechnik sowie die Bereiche Chemie, Biologie und Pharmakologie.

Das Zentrum für Zuverlässigkeitstechnik berät Partner und Kunden bei Fragen der Zuverlässigkeit, unterhält Forschungskooperationen sowie einen Pool für Partner aus der Industrie, über den diese auf modernste Untersuchungsmethoden und -einrichtungen zugreifen können.
Die vier Kompetenzzentren des ETH-Bereichs sind institutionsübergreifende Forschungsnetzwerke in den Bereichen Energie, Umwelt, Materialwissenschaften und bildgebende Verfahren. Die Kompetenzzentren nahmen 2006 ihre Arbeit auf dank einer Anschubfinanzierung von 16 Mio. Franken.
Um den Weg für eine echte Energiewende zu ebnen, hat der Bundesrat acht SCCER eingerichtet. Sie haben zum Ziel, Lösungen für die entsprechenden technischen, gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen zu erarbeiten. Die Empa leitet eines der SCCER und ist an zwei weiteren als Partner beteiligt.