Der ETH-Bereich am WEF

Forschung im Dienste der Schweiz

24.05.2022 | EMPA / WSL

«How to best serve Switzerland» – das sei die Frage, die hinter zahlreichen Forschungsprojekten und Innovationen aus den Institutionen des ETH-Bereichs stecke, so Michael Hengartner, Präsident des ETH-Rats, am Rande des «World Economic Forum» (WEF). Antworten darauf erhielten Bundesrat Guy Parmelin und rund 60 weitere hochrangige Gäste aus Politik, Forschung und Wirtschaft an einer Veranstaltung am WSL-Institut für Schnee und Lawinenforschung SLF in Davos.

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Fortschrittliche Fertigungstechnologien wie der 3D-Druck bieten für die Schweizer Industrie ein enormes Potenzial, ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen. Die Empa entwickelt derartige Technologien für verschiedenste Anwendungen – von Ventilen und Dämpfungselementen bis hin zu massgeschneiderten Hüft-Implantaten – in enger Zusammenarbeit mit ihren Industriepartnern, denen sie Zugang zu ihrer Infrastruktur bietet, wie Jakob Heier (links) erläuterte. Bild: Luzia Schär

Am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos präsentierten sich die Hochschulen und Forschungsanstalten des ETH-Bereichs der Schweizer Politik, Forschung und Wirtschaft. Unter den Gästen war nicht nur Bundesrat Guy Parmelin, sondern auch mehrere National- und Ständerätinnen und -räte, die Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation Martina Hirayama, mehrere Mitglieder der Bündner Regierung sowie die Präsidenten der beiden eidgenössischen Hochschulen und des ETH-Rats sowie die Direktorinnen und Direktoren der Forschungsanstalten PSI, Empa, Eawag und WSL.

Forschende der sechs Institutionen stellten an sechs Posten ihre Projekte und ihre innovativen Forschungsresultate vor. Empa-Forscher Jakob Heier präsentierte den interessierten Teilnehmenden rund ein Duzend Produkte aus den verschiedensten Materialien, die mittels fortschrittlicher Fertigungstechnologien – oder «Advanced Manufacturing», kurz: AM – wie der 3D-Druck hergestellt wurden – etwa patientenspezifische Implantate, bioabbaubare Mini-Batterien aus Cellulose und gedruckte Sensoren auf Papier und Textilien.

Diese neuartigen Technologien bieten für die Schweizer Industrie, die in vielen Branchen zu den Weltmarktführern gehört, ein enormes Potenzial, ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen. Allerdings erfordern die Entwicklung und Nutzung solcher Technologien häufig eine direkte und intensive Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie. Die Empa entwickelt derartige Technologien für verschiedenste Anwendungen – von Ventilen und Dämpfungselementen bis hin zu Medtech-Produkten – in enger Zusammenarbeit mit ihren Industriepartnern sowie mit den eigens dafür geschaffenen Technologietransferzentren der AM-TTC-Allianz («Advanced Manufacturing Technology Transfer Centers»), die der Schweizer Industrie Zugang zu ihrer Infrastruktur bieten.

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WSL-Direktorin Beate Jessel begrüsst Bundesrat Guy Parmelin. Bild: Luzia Schär
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Empa-Forscher Jakob Heier erläutert die Herstellung von innovativen Gelenkimplantaten mittels «Advanced Manufacturing». Bild: Luzia Schär
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«How to best serve Switzerland» – das sei die Frage, die hinter zahlreichen Forschungsprojekten und Innovationen aus den Institutionen des ETH-Bereichs stecke, so Michael Hengartner, Präsident des ETH-Rats. Bild: Luzia Schär
Redaktion / Medienkontakt

Dr. Michael Hagmann
Kommunikation
Tel. +41 58 765 4592

 


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