move – Empa demonstriert die Mobilität der Zukunft

Nachhaltige Mobilität heisst den Verbrauch fossiler Energieträger wie auch den CO2-Ausstoss massiv zu senken. Eine Chance bietet die Umwandlung erneuerbarer Elektrizität in entsprechend CO2-arme und speicherbare Energieträger wie Wasserstoff oder Methan und deren Nutzung als Treibstoffe für den Individual- und Güterverkehr. Im move, dem Future Mobility Demonstrator, zeigt die Empa in Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand, wie die Mobilität der Zukunft ohne fossile Energie funktionieren könnte.

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Gemäss der «Neuen Energiepolitik (NEP)» des Bundesamtes für Energie (BFE) sollen 2050 im Personenwagenbereich knapp 50% der Laufleistung durch elektrische Fahrzeuge und gut 50% durch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor erbracht werden.

Der Energieverbrauch der Fahrzeuge soll dabei massiv sinken und zum überwiegenden Teil aus erneuerbarer Energie stammen. Für die Elektromobilität steht dabei die elektrochemische Speicherung von Strom in Netz- oder Fahrzeug-Batterien und die elektrolytische Umwandlung in Wasserstoff für den Einsatz von Brennstoffzellen-Fahrzeugen im Vordergrund. Für verbrennungsmotorische Fahrzeuge soll Strom durch die Umwandlung in synthetische Treibstoffe wie Methan nutzbar gemacht werden. Die Empa orientiert sich bei ihrer Forschung an diesem Szenario.

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move, der Demonstrator für die Mobilität der Zukunft, zeigt exemplarisch den gesamten Pfad auf, wie sich erneuerbare Elektrizität, die nicht direkt verbraucht werden kann, für die Mobilität nutzen lässt – in Form von Wasserstoff und in späteren Ausbaustufen in Form von synthetischem Methan und in Netzbatterien. Beim Wasserstoff wird sowohl die reine Nutzung als Treibstoff wie auch die Beimischung zu Erdgas/Biogas betrachtet. 

Die Fahrzeuge, die im Rahmen von move-Projekten in der Praxis eingesetzt werden, sind mit den neuesten Antriebskonzepten und -technologien ausgestattet. Nebst der Optimierung der Energieumwandlungs- und speichertechnologien soll move auch aufzeigen, welcher Antrieb sich für welchen «Mobilitätstypus» am besten eignet.

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Elektrofahrzeuge für Kurzstrecken und Stadtfahrten, Wasserstoffantriebe für Busse und Kommunalfahrzeuge, und Gasmotoren für Mittelklasse-Personenwagen und Lieferwagen.
Christian Bach

Christian Bach
Abteilungsleiter
Fahrzeugantriebssysteme

Telefon: +41 58 765 4137



Visualisierung

«Von erneuerbarem Strom zu sauberem Treibstoff»


Videos

SRF Einstein vom 23.2.2017 über die «Zukunft ohne Benzin»