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Das ist move

move, der Demonstrator für die Mobilität der Zukunft, zeigt exemplarisch drei Pfade auf, wie sich überschüssige erneuerbare Elektrizität, die im Strommarkt nicht direkt nutzbar ist, für die Mobilität einsetzen lässt – in Form von Wasserstoff, synthetischem Methan oder in Netzbatterien. Beim Wasserstoff wird sowohl die reine Nutzung als Treibstoff wie auch die Beimischung zu Biogas betrachtet.

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Mobilität der Zukunft

Gemäss des "Netto Null CO2-Ziels" des Bundesrates sollen bis 2050 in der Schweiz keine CO2-Emissionen mehr ausgestossen werden. Der Energieverbrauch für die Mobilität soll dabei massiv sinken und aus erneuerbarer Energie stammen. Eine CO2-Minderung wird nur dann erreicht, wenn die erneuerbare Energie für die Mobilität nicht einfach dem Energiesystem entzogen wird, weil sie dann in anderen Energiesektoren fehlt. Stattdessen sollte nicht nutzbare, temporär überschüssige erneuerbare Elektrizität verwendet werden oder ein entsprechender Zubau von erneuerbarer Energie erfolgen. Für die Elektromobilität steht dabei die Zwischenspeicherung von Strom in Netz- oder Fahrzeug-Batterien und die elektrolytische Umwandlung in Wasserstoff für den Einsatz in Brennstoffzellen-Fahrzeugen im Vordergrund. Um auch herkömmliche (Hybrid)Fahrzeuge sauber anzutreiben, wird Wasserstoff mit CO2 in synthetische Treibstoffe umgewandelt. Das Kohlendioxid (CO2) für diese chemische Umwandlung wird dabei aus der Atmosphäre entnommen. Bei der späteren Verbrennung im Motor entsteht zwar weiterhin CO2 – allerdings nur gerade so viel, wie der Atmosphäre zuvor für die Herstellung des synthetischen Treibstoffs entzogen wurde. Der Kohlenstoffkreislauf ist damit geschlossen.

Die Fahrzeuge, die im Rahmen von move-Projekten in der Praxis eingesetzt werden, sind mit den neuesten Antriebskonzepten und -technologien ausgestattet. Nebst der Optimierung der Energieumwandlungs- und speichertechnologien soll move auch aufzeigen, welcher Antrieb sich für welchen «Mobilitätstypus» am besten eignet. Im Personenwagenbereich werden für Kurz-und Mittelstrecken, dem Hauptanwendungsbereich, vor allem Elektrofahrzeuge als sinnvoll erachtet, während mit synthetischen Treibstoffen betriebene konventionelle (Hybrid)Fahrzeuge für Langstrecken ein sinnvoller Ansatz darstellen. Im Nutzfahrzeugbereich werden für lokale Anwendungen mit Elektrizität betriebene, für regionale Anwendungen und Mittelstrecken mit Wasserstoff betriebene und bei Langstreckenanwendungen mit synthetischen Treibstoffen betriebene Fahrzeuge erwartet.

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