Chancengleichheit

"Unsere Stärke verdanken wir nicht zuletzt unserer Vielfalt: An der Empa forschen und wirken Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen, aus diversen Kulturkreisen und mit vielfältigen Aufgaben. Herausragende Leistungen können nur auf dem Boden eines respektvollen Umgangs miteinander entstehen." Gian-Luca Bona, ehemaliger Direktor

Die Empa beschäftigt sich seit den 1990er-Jahren mit dem Thema Chancengleichheit, und seit über zehn Jahren legt sie Massnahmen und Aktionen zur Unterstützung der Chancengleichheit fest. Eines der Hauptanliegen in den Aktionsplänen ist die Steigerung des Frauenanteils in führenden Positionen. Dies ist nötig, weil der Frauenanteil in den MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), die an der Empa dominieren, generell eher gering ist und in führenden Positionen sogar noch deutlich abnimmt.
 
Im Aktionsplan 2021-2024 (gender equality plan) werden Massnahmen und Projekte umschrieben, die die institutionelle Verankerung der Chancengleichheit und Vielfalt stärken sollen. Ziele sind ein breites Bewusstsein für die Thematik in der Belegschaft, ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in strategischen Gremien und in Führungspositionen, attraktive Arbeitsbedingungen, die allen Mitarbeitenden die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und anderen Interessensgebieten ermöglichen, sowie die Wertschätzung der grossen kulturellen Diversität.
 
Die Empa legt Wert auf ihren vielseitigen Charakter als eidgenössische, aber auch internationale Forschungsinstitution. Sie nimmt ausdrücklich gegen jegliche Diskriminierung Stellung. Respektlosigkeit, Diskriminierung, Mobbing, Bedrohung, Belästigung in jeglicher Form oder gar Gewalt haben an der Empa keinen Platz (Link für Mitarbeitende).
 
Der ETH-Rat hat die Ziele betreffend Chancengleichheit für den ganzen ETH-Bereich in der Gender Strategie 2021-2024 festgelegt. Der ETH-Bereich will das Geschlechterverhältnis unter seinen Angehörigen durch eine Erhöhung des Frauenanteils in Lehre und Forschung sowie in Führungspositionen verbessern. Die Gewährleistung der Chancengleichheit von Frau und Mann ist eine Grundvoraussetzung, um dieses Ziel zu erreichen. Einen Ausschnitt zum Thema Personal der Zielvereinbarung zwischen dem ETH-Rat und der Empa 2021-2024 finden Sie hier.
 
Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an unsere Expertin für Diversität & Inklusion. Neben der internen Beratung zum Thema Gleichstellung gibt es auch eine übergeordnete Stelle im ETH-Bereich. Die Schlichtungskommission gemäss Gleichstellungsgesetz für den ETH-Bereich (schlichtungskommission.eth-bereich@ethrat.ch) informiert und berät bei Streitigkeiten, die in den Bereich des Gleichstellungsgesetzes fallen und mit Arbeitsverhältnissen im ETH-Bereich zusammenhängen.
Einige Highlights / Weitere Informationen
  • 2021 wurde die Fachstelle Diversität & Inklusion PSI - Empa - Eawag gegründet.
  • 2015 verleiht die Fachstelle UND der Empa für weitere drei Jahre erneut das Prädikat «Familien UND Beruf».
  • 2014 erhält die Empa vom Kanton Zürich den «Prix Balance». Laut Jury ermöglicht die Empa ihren Mitarbeitenden auf beispielhafte Weise die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
  • Bereits seit 1994 führen die Empa und die Eawag gemeinsam eine Kindertagesstätte am Standort Dübendorf.
  • Das Programm «fix the leaky pipeline!» zur akademischen Karriereförderung junger Wissenschaftlerinnen bietet laufend Kurse und Coaching an.
    2017 ist zum 10-Jahr Jubiläum eine Broschüre mit Beiträgen von ehemaligen Teilnehmerinnen und Kursleiterinnen erschienen.
  • Der SNF bietet ein Programm zur Förderung von Frauen als Professorinnen an (PRIMA grants). Bewerben können sich Schweizerinnen und Ausländerinnen, die eine Professur an einer Schweizer Uni anstreben.
  • Die Schweizerische Vereinigung der Ingenieurinnen (SVIN) ist ein gesamtschweizerischer Verband für Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen und Unternehmen.
  • Jedes Jahr organisieren wir für die Kinder der Empa-Mitarbeitenden das Sommercamp (Auskunft: ) und im Herbst den Zukunftstag (Auskunft: Marianne Senn).

Aktuell

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CONNECT ermutigt Frauen in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik (MINT), ihre Karriere zu planen und zu entwickeln. Es soll alle Beteiligten inspirieren, die Kluft zwischen Wissenschaft, Industrie und öffentlichem Sektor zu überbrücken. 

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