Empa-Forschung «on the road»

Wanderausstellung der Empa-Akademie startet an der Intertech ’06

May 9, 2006 | MARTINA PETER

Letztes Jahr hatte die Empa mit einem «Tag der offenen Tür» zu sich eingeladen. Dieses Jahr ist sie selbst Gast mit ihrer Wanderausstellung «Empa unterwegs – Forschung, die das Leben erleichtert». Der  Besuch der Empa-Akademie bei Partnern und potenziellen Kunden in verschiedenen Institutionen der Schweizer Bildungs-, Forschungs- und Technologieszene soll zu noch engerer Zusammenarbeit mit der High-Tech-Industrie führen und den Technologietransfer von anwendungsorientierter Forschung zu marktfähigen Innovationen stärken.

/documents/56164/303841/intertech.gif/91f78ebb-c9d7-4b60-b371-c64875377636?version=1.0&t=1448307359175
 

«Empa unterwegs» wendet sich vor allem an die Schweizer Industrie, an hiesige Fachhochschulen und Universitäten, andere F&E-Institutionen und Technologieparks sowie an VertreterInnen der kantonalen Verwaltungen und PolitikerInnen. Dadurch soll die Kontaktaufnahme zwischen innovativen Unternehmen, insbesondere KMUs, und der Empa erleichtert und die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden.

Bereits heute ist die Empa für die Schweizer Industrie eine der wichtigsten PartnerInnen im Wissens- und Technologietransfer. Dies ist einer von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) vor kurzem veröffentlichten Studie zu entnehmen (Details unter: http://www.kof.ethz.ch/pdf/wp_115.pdf). Durch Aktivitäten wie «Empa unterwegs» stärkt die Akademie die Brückenfunktion der Empa zwischen Forschung und praktischer Umsetzung, zwischen Wissenschaft und Industrie, zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie zwischen Vision und Realität. Sie trägt somit dazu bei, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft zu fördern und gleichzeitig die Lebensqualität der Gesellschaft zu steigern. Auch das jüngst eröffnete soll Aussenstehenden den Zugang zur Empa erleichtern. Über diese neu geschaffene Anlaufstelle können potenzielle Partner und Kunden schnell und effizient die richtigen AnsprechpartnerInnen innerhalb der Empa finden und erste Kontakte knüpfen.

Startschuss an der «Intertech Bodensee ’06» in St. Gallen

Der Startschuss für «Empa unterwegs» erfolgt Donnerstag, 11. Mai 2006, an der «Intertech Bodensee ’06» in St. Gallen. Um 16 Uhr lädt die Empa interessierte MessebesucherInnen an ihren Ausstellungsstand zum Apéro und eröffnet so die Wanderausstellung. Deren Schwerpunkt liegt auf den fünf Forschungsprogrammen der Empa – Nanotechnologie, Adaptive Werkstoffsysteme, Materialien für Gesundheit und Leistungsfähigkeit, Technosphäre – Atmosphäre, Materialien für Energietechnologien – sowie auf einigen weiteren ausgewählten Forschungsthemen. So berichten Empa-ForscherInnen unter anderem über neueste Entwicklungen in den Bereichen Hochleistungswärmespeicher, geregelte Schwingungsdämpfung, umweltschonende Antriebssysteme und funktionale Oberflächen.

Nach der Intertech und einer Sommerpause nimmt die Empa-Akademie ihre «Tour de Suisse» am 19./20. Oktober in Horw wieder auf; weitere Etappenorte sind Biel (am 26./27.Oktober), Neuenburg/CSEM (am 2./3. November), Sion (am 9./10. November), Trevano (am 16./17. November) und Buchs zu Beginn des nächsten Jahres. Poster, Exponate und Broschüren zeigen anschaulich, in welchen Bereichen die Empa forscht. Daneben werden einzelne Themen in Fachvorträgen vertieft. Die Ausstellung wird jeweils am ersten Tag mit einer Reihe von Vorträgen eröffnet, am zweiten Tag finden Führungen statt. Zudem stehen jederzeit kompetente AnsprechpartnerInnen seitens der Empa zur Verfügung.

Weitere Informationen:
Dr. Werner Buchser, Tel. +41 44 823 42 33,

 

 

Die Empa an der Intertech


Die internationale Technologiemesse «Intertech», welche alternierend in St. Gallen und Dornbirn (A) stattfindet, schlägt dieses Jahr erneut auf dem St. Galler Messegelände ihre Zelte auf. Zum 17. Mal ist ein breit angelegter Branchenmix zu sehen: Präsentiert werden vom 11.bis 13. Mai Themen aus Forschung und Bildung, neue Produktionstechniken und industrielle Dienstleistungen.
Die Empa zeigt einige Highlights aus ihrem Forschungsprogramm «Materialien für Gesundheit und Leistungsfähigkeit». 

  • Die Gruppe MaTisMed präsentiert Studien über das Verhalten von Zellen auf Implantatoberflächen und die gezielte Steuerung des Zellwachstums.
  • Die Forschungsgruppe um Markus Rothmaier hat eine «Kühlhose» für PatientInnen entwickelt, die an Multipler Sklerose (MS) leiden. Erste klinische Tests belegen, dass sich die Mobilität der Betroffenen deutlich erhöhen lässt.
  • Manfred Zinn zeigt mit seinem Team, wie in einem Bioreaktor Bakterien gezüchtet werden, mit deren Hilfe in Zukunft verletzte Sehnen zum Nachwachsen angeregt werden sollen.


Ansprechperson zum Thema Intertech
Urs Bünter, Abt. Kommunikation, Tel. +41 71 274 76 02,

 
 
Kooperationen mit der Empa

Informationen über mögliche Kooperationen mit Empa-ForscherInnen beziehungsweise zum Dienstleistungsportfolio der Empa: