Forschen für

die Welt von morgen

Unser Ziel: Eine lebenswerte Zukunft für künftige Generationen
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Mit unserer Sehnsucht nach grenzenloser Mobilität jagen wir die Fieberkurve der Atmosphäre immer weiter nach oben. Wir betreiben Raubbau an den Bodenschätzen der Erde, wünschen uns ewige Gesundheit und komfortablen Wohnraum. Doch wie lassen sich all diese Bedürfnisse befriedigen, wenn wir die Erde zugleich sorgsam behandelt an unsere Kinder weitergeben wollen? Die Antwort liegt in innovativen Technologien und neuartigen Materialien, mit denen wir unsere Zukunft nachhaltig gestalten können.

Genau das haben wir uns an der Empa zum Ziel gesetzt. An der Empa entwickeln unsere Forschenden praktische Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Dadurch stärken wir wie keine zweite Schweizer Forschungsinstitution die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.

Die Zukunft umweltverträglich, lebenswert und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich zu gestalten, ist ein ehrgeiziges Ziel. Unsere Forschenden müssen dazu die Grenzen von Wissenschaft und Technik erweitern und immer wieder in unbekanntes Terrain vorstossen.

Gestalten Sie diese Entwicklung mit: Werden Sie zum «Brückenbauer» zwischen unserer Forschung und deren Anwendung in der realen Welt. Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie mit, die drängenden Aufgaben unserer Gesellschaft zu lösen.

Prof. Dr. Gian-Luca Bona
CEO Empa

The Future is Bright - Auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft

Der Anstieg der weltweiten Treibhausgasemissionen, der stetig zunehmende Energieverbrauch und der beabsichtigte Ausstieg aus der Kernenergie stellen eine massive Herausforderung an die Energieforschung dar. Die Ziele, die wir uns gesetzt haben, sind ehrgeizig: Unsere künftige Energieversorgung soll nachhaltig und gleichzeitig zuverlässig sein; der Energieverbrauch soll erheblich sinken, genauso wie der Ausstoss an Kohlendioxid –oder CO2 –und anderen Treibhausgasen.

Die Empa erarbeitet gangbare Wege in eine nachhaltige Energiezukunft: Wir entwickeln Materialien, Systemen und Technologien für eine erneuerbare Energieversorgung und eine effiziente Energiespeicherung, etwa neuartige, hochwirksame Solarzellen, hocheffiziente Batterien und synthetisch hergestellte –sprich: CO2-neutrale –Kraftstoffe. Insbesondere beim Wohnen, also im Gebäudebereich, und in der Mobilität muss es uns gelingen, Energie aber auch deutlich effizienter zu nutzen als bisher; auch hieran arbeiten unsere Forscher mit Hochdruck.

Mehr mit weniger - Alternativen zur Wegwerfmentalität

Jede Gesellschaft benötigt enorme Mengen an Rohstoffen, um ihre Grundbedürfnisse zu decken, etwa für Gebäude, den Transport von Personen und Waren und die Produktion von Lebensmitteln und anderer Güter des täglichen Gebrauchs. Eines der Ziele der Empa ist eine Gesellschaft, die schonender mit ihren natürlichen Ressourcen umgeht und weniger Schadstoffe ausstösst, als wir dies heute tun –und dabei dank innovativer Materialien und Technologien den gleichen Komfort und Lebensstandard geniessen kann.

Dafür erarbeiten unsere Forscher clevere Ansätze zu Recycling und Wiederverwertung, etwa im Baubereich und für Elektroschrott. Zudem untersuchen sie die Ausbreitung von Schadstoffen in der Umwelt, zum Beispiel aus industriellen Prozessen oder durch den Verkehr. Ob Nanopartikel oder Treibhausgase –unsere hochempfindlichen Analyseverfahren spüren Schadstoffe auf, egal ob lokal oder global. Gleichzeitig suchen wir nach Mitteln und Wegen, um die Luftqualität zu verbessern, etwa durch Innovationen für Industrieprozesse oder die Entwicklung wirksamer Abgasreinigungssysteme.

Länger gesund und agil - Innovativen Materialien zu neuen Therapien

Wir wünschen uns gute Gesundheit bis ins hohe Alter, einen fitten Körper und eine hohe Lebensqualität. Mit steigender Lebenserwartung nehmen auch unsere Ansprüche an die Erhaltung unserer geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit zu. Die Empa stellt sich diesen Herausforderungen.

Unsere Forscher entwickeln Materialien und Systeme für Diagnoseverfahren und Therapien, die schonender und wirksamer sind als die heute verwendeten. Dazu gehören etwa «intelligente» Wundverbände, Textilien aus Leuchtfasern für die Lichttherapie und neuartige Gelenkimplantate. Bereits heute arbeiten wir an «smarten» Technologien, die mittels Sensoren helfen, alarmierende Veränderungen im Organismus frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Dies sehen wir als einen ersten Schritt hin zu einer personalisierten, präventiven – und damit kostengünstigeren – Gesundheitsversorgung. Das ist es, was wir mit unserer Forschung anstreben.

Die beste natürliche Ressource der Schweiz: helle Köpfe

International hat sich die Schweiz einen Namen als «Innovationsweltmeister» gemacht. Die Wettbewerbsfähigkeit und der hervorragende Leistungsausweis unseres Landes fussen jedoch nicht auf üppigen Rohstoffvorkommen. Vielmehr sind es die klugen Köpfe in der Schweiz, die diese Innovationen hervorbringen. Der Nachwuchs an exzellenten Talenten stellt unsere wichtigste Ressource dar, die es auch in Zukunft zu fördern gilt.

An der Empa – The Place where Innovation Starts – hat die Nachwuchsförderung einen hohen Stellenwert. Mit rund 400 NachwuchswissenschaflterInnen, die hier ihre Doktorarbeit machen, ihre Postdoc-Karriere absolvieren oder eine Master- oder Bachelorarbeit durchführen, ist der Pool an Talenten an der Empa enorm. Diesen Forschernachwuchs zu fördern, etwa durch Stipendien oder «Travel Grants», ist also eine direkte Investition in die Zukunft unseres Landes.

 

Gabriele Dobenecker
Leiterin Empa Zukunftsfonds

Tel.: +41 58 765 44 87