Unsere Forschung: So vielseitig wie das Leben

Als Unternehmen, Stiftung oder Privatperson finden Sie an der Empa zahlreiche Möglichkeiten, die Ausbildung von Wissenschaftlern und deren Forschung zu fördern. Neue Wege in eine nachhaltige, zuverlässige und effiziente Energiezukunft, innovative Lösungen für nachhaltiges Bauen und die Wiederverwertung von Materialien, Technologien zur Verbesserung der Luftqualität oder Materialien und Systeme für neuartige Diagnoseverfahren und Therapien – es gibt unzählige Forschungsgebiete, die Sie mit Ihrer Spende unterstützen können.

Lassen Sie sich inspirieren von den unterschiedlichen Projekten, die bereits unterstützt wurden. Im Empa Zukunftsfonds bündeln Sie Ihr Engagement gemeinsam mit anderen Gönnern.

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme, um gemeinsam ein für Ihr Anliegen passendes Projekt zu finden.

 

Gabriele Dobenecker
Leiterin Empa Zukunftsfonds

Tel.: +41 58 765 44 21

Gerät eine Infektion mit Krankheitserregern ausser Kontrolle, droht eine Blutvergiftung. Jede dritte Sepsis endet für die Betroffenen tödlich. In einem von der Novartis-Stiftung geförderten Projekt suchen Forscher nach einer Möglichkeit, eine Sepsis gezielt und erfolgreich zu behandeln.
Wasser könnte die Basis bilden für künftige, besonders günstige und sichere Batterien. Empa-Forschern ist es 2018 gelungen, mit einer speziellen Salzlösung die elekt-rochemische Stabilität von Wasser zu verdoppeln. Den Ursprung nahm diese Forschung mit einem durch den Empa Zukunftsfonds geförderten Projekt.
Etwa die Hälfte des Energiebedarfs der Schweiz wird durch Gebäude verursacht, und jedes Jahr werden zehn Tonnen Baumaterialien pro Person verbaut. Wollen wir weniger fossile Energie importieren und den Rohstoffverbrauch senken, dann müssen wir neuartige Gebäude entwickeln und in der Praxis erproben.

Noch immer ist es ein Geheimnis, warum bestimmte Geigen, etwa eine Stradivari, so herausragend klingen. Dem sind Forschende der Empa auf der Spur: Mit Hilfe von Pilzen verändern sie die Klangeigenschaften von Klangholz und schaffen damit Instrumente, die den Meistergeigen in nichts nachstehen.
Weltweit erkranken jedes Jahr hunderte Millionen Menschen aufgrund von verunreinigtem Trinkwasser. Der Mangel an sauberem Wasser verursacht zudem rund 3.5 Millionen Todesfälle pro Jahr. Filter aus neuen, speziell beschichteten Materialien sollen nicht nur Bakterien, sondern auch Viren aus verschmutztem Trinkwasser entfernen.
Laetitia Philippe hat 2018 einen erheblichen Beitrag von der Metrohm Stiftung erhalten, um Forschungs- und Ausbildungsplätze für Schweizer Studierende, Doktoranden und Postdocs zu schaffen. Die Empa-Forscherin wird damit die Materialforschung im Bereich Elektrochemie intensivieren.

Makroskopische Kristallstrukturen können unerwünschte Schwingungen tilgen oder Geräusche filtern – und das alles ganz ohne Elektronik und Strom. Sie sind leichter und trotzdem fester als bisher gebräuchliche Dämmstoffe und können für den gewünschten Einsatzzweck sogar massgeschneidert werden.
Empa-Forscher haben einen neuen Verputz entwickelt, der dank sogenannter Aerogele dreimal besser isoliert als herkömmliches Material. Der neue Hochleistungsdämmputz bietet eine elegante Möglichkeit, historische Bauten energetisch zu sanieren, ohne deren Erscheinungsbild zu verändern.