Ozon und Sommersmog

Klimawandel gefährdet heutige Erfolge

23 août 2016 | MARTINA PETER
Der Ozongehalt der Luft hat in der Schweiz trotz erfolgreicher Massnahmen zur Luftreinhaltung im Verlauf der letzten Jahre nur wenig abgenommen. Das besagen die Auswertungen von langjährigen Messreihen des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL), ein gemeinsames Projekt des Bundesamts für Umwelt (BAFU) und der Empa. Damit belastet der Sommersmog nach wie vor die menschliche Gesundheit. Mit dem Klimawandel dürften heisse Sommer wie 2003 und 2015 künftig häufiger auftreten und das Ozonproblem weiter verschärfen, schreiben die Akademien der Wissenschaften Schweiz in einem nun veröffentlichten Factsheet.
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Bildquelle: Bruno Neininger

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Das Factsheet «Ozon und Sommersmog: Klimawandel gefährdet heutige Erfolge» wurde von sieben Expertinnen und Experten erstellt, darunter Christoph Hüglin und Lukas Emmenegger von der Empa. Federführung hatte die Schweizerischen Kommission für Atmosphärenchemie und -physik (ACP) der Akademie der Naturwissenschaften: www.akademien-schweiz.ch/factsheets.

Factsheet «Ozon und Sommersmog: Klimawandel gefährdet heutige Erfolge» (PDF)