Facts & Figures

Die Empa strebt Klimaneutralität bis 2030 an. Der Countdown läuft...
Das Wichtigste in Kürze

Elektrizität  (Gesamtbedarf 2018: 11.2 Mio. kWh)
- stammt seit 2016 zu 100% aus Erneuerbaren Quellen, hauptsächlich Flusskraftwerk Eglisau (Herkunftnachweise).
- seit 1996 ca. 30'000 kWh/a von einer der ersten fassadenintegrierten PV-Anlagen der der Schweiz an der Empa St. Gallen, Ausbau 2016 auf ca. 100'000 kWh/a.
- seit 2017 wird die PV-Produktion in Dübendorf stark ausgebaut, zum Teil mit PV-Zellen aus der eigenen Forschung.
- total ist ein Ausbau auf über 600'000 kWh Elektrizität aus Sonnenenergie bis 2030 geplant.

Wärme (Gesamtbedarf 2018: 6.2 Mio. kWh)
- St. Gallen: Nutzung von Fernwärme von KVA (ca. 700'000 kWh) und Abwärme von Kälteanlagen.
- Dübendorf: Erdgas (ca. 4.6 Mio. kWh) und Biogas (ca. 800'000 kWh HKN) mit geplantem Ausbau des Anteils an Biogas dank Einnahmen aus interner CO2-Kompensation von Geschäftsflügen.
- Im Bau: Anergie-Netz in Dübendorf erlaubt Wärme/Kälteaustausch im Campus. Dies führt kombiniert mit optimierten Gebäuden und Prozessen zu einem deutlich geringeren Energiebedarf.
- Geplant: Einsatz von Wärmepumpen zur Erzeugung von hohen Temperaturen aus dem Mitteltemperaturnetz (Gas wird obsolet).
- Geplant: Grosse Wärmespeicher verbunden mit dem Anergienetz zur Verschiebung von Wärmeenergie in die kalte Jahreszeit.

Mobilität
Ca. 2.9 Mio. km für Geschäftsflüge (ca. 0.8 Mio. km Kurzstrecke, 2.1 Mio. km Langstrecke). Seit 2020: Interne CO2-Abgabe obligatorisch (CHF 96.-/km) zugunsten Substitution von Erdgas durch Biogas.
Ca. 1.0 Mio. km mit der Bahn für Geschäftsreisen.
Ca. 0.46 Mio. km mit Autos für Geschäftsreisen.
Ca. 6.1 Mio. km für das Pendeln mit der Bahn (Umfrage Mai 2018)
Ca. 2.8 Mio. km für das Pendeln mit Personenwagen (Umfrage Mai 2018).

Plus...
- 11'000 kg Papier für Drucker und Kopierer (ca. 99% Recyclingpapier)
- 250'000 kg Abfälle
- 22'000 kg Wasser

Empa Tachometer: Wie ist die Empa unterwegs?

Die Zusammenfassung der relevanten Material- und Energieflüsse sowie die Bewertung dieser Flüsse bezüglich Treibhausgasen (Methode IPCC 2013 100a) ergibt folgendes Bild:

Treibhausgas-Emissionen in den rapportierten Bereichen:

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