Covid-19 und Luftqualität in der Schweiz

Europa ist derzeit ein Epizentrum der Covid-19-Pandemie. Die entsprechenden Sperrmassnahmen sind beispiellos und zwingen einen Grossteil der Bevölkerung, in ihren Häusern zu bleiben, was die Wirtschaft verlangsamt und den Verkehr verringert. Dies wirkt sich auf die Luftqualität aus, die sich durch die Reduktion der Luftschadstoffemissionen in fast ganz Europa verbessern dürfte. Die Quantifizierung der Auswirkungen auf die Luftqualität ist jedoch eine Herausforderung, da die beobachteten Luftschadstoffkonzentrationen stark von meteorologischen Parametern wie Wind und Ausbreitung abhängen. Wir untersuchen die Situation in der Schweiz mit Immissionsmessdaten des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL) und statistischen Instrumenten, um die zu erwartende Luftqualität unabhängig von Covid-19-bezogenen Massnahmen vorherzusagen. Die Datenauswertungen sind kontinuierlich im Gange. Die Resultate werden regelmässig aktualisiert und sind hier zu finden.

/documents/56101/12570741/Fig_Covid_200424/9c8a6019-861d-48aa-8685-03ce3ce06829?t=1593000352308
Strassenseitige Stickoxid-Konzentrationen (NOx) in der NABEL-Station Bern-Bollwerk. Grafik: Empa


Aktuelle Daten

Den aktuellen Stand der Datenanalyse finden Sie hier.