Active Assisted Living

Die meisten Menschen wollen im Alter in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. Oft aber wird ein Umzug in ein Altersheim notwendig. Forscherinnen und Forscher entwickeln daher Assistenzsysteme, die den Menschen trotz Altersbeschwerden selbstständiges Wohnen ermöglichen.
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In der Pflege gilt der Grundsatz «ambulant vor stationär». Ältere oder gesundheitlich beeinträchtigte Menschen sollen und wollen so lange wie möglich in ihrem Zuhause wohnen bleiben. Darauf zielt «Active Assisted Living», zu Deutsch: umgebungsunterstütztes Leben. Wohnungen werden mit intelligenten, digitalen Systemen ausgestattet, die den Menschen im Alltag helfen. Beispielsweise erinnert ein digitaler Butler daran, die Medikamente einzunehmen. Oder ein eigens für ältere Menschen ausgelegtes Kommunikationsgerät vernetzt die Seniorinnen und Senioren mit ihren Verwandten und dem Pflegepersonal. Die Möglichkeiten und Grenzen solcher Assistenzsysteme wollen Wissenschaftler im NEST ausloten. Wichtig ist dabei die architektonische Gestaltung und technische Flexibilität der Gebäude. Denn erst dadurch wird auch Mehrgenerationen-Wohnen möglich.
Das Projekt befindet sich noch in der Startphase. Ob es in einer eigenen Unit umgesetzt oder in einer anderen Unit integriert wird, entscheidet sich in den nächsten Monaten.
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Innovation Manager und Geschäftsführer NEST

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