Umgebungsbezogene Wechselwirkungen bei technischen Systemen

In diesem Modul geht es darum, die Einwirkungen von in der Umgebung vorkommenden Schadstoffen und aggressiven Substanzen auf die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Funktionstüchtigkeit von technischen Systemen besser zu verstehen und Reaktionsgeschwindigkeit und Auslaugverhalten an der Oberfläche von Materialien zu beurteilen.

Im Zentrum des Moduls stehen Aktivitäten zur Entwicklung von experimentellen Anordnungen und Methoden, welche die Oberflächenanalyse mit elektrochemischen und anlaysechemischen Untersuchungen zur Klärung folgender Fragestellungen kombinieren:

  • Wechselwirkung von Schadstoffen und Werkstoffen: Verstehen von umgebungsbezogenen (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) Wechselwirkungen im Mikrobereich im Verbund mit materialspezifischen Oberflächeneinwirkungen durch aggressive Chemikalien (H2S, SOx, CO2, NOx, O3, Cl-) und Nanopartikel.
  • Einfang- und Freisetzungsmechanismen an Werkstoffen: Formulierung genauerer elektrochemischer Reaktionsmodelle als Grundlage für die Entwicklung verbesserter Werkstoffe und Systeme, bei denen die Freisetzung bzw. das Einfangen von Metall- und Ionenspezies, Bioziden und Nanopartikeln minimiert wird.

Damit lässt sich die Lebenszeit und Haltbarkeit von Industriesystemen besser prognostizieren, und es können Produkte mit geringeren Emissionen und Umwelteinwirkungen entwickelt werden.

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