| Zudem befindet sich die Station im Herzen Europas, also umgeben von möglichen Ursprungsherden. Um die potentiellen Emissionsgebiete in Europa zu lokalisieren und deren Entwicklung zu verfolgen, erhält die Empa im Rahmen des europäischen SOGE-Projekts Unterstützung von Partnern in Italien (Monte Cimone), Norwegen (Spitzbergen) und Irland (Mace Head).
Verbotene Substanzen und ihre unerwünschten Nachfolger
Daten aus chemischen Analysen der letzten drei Jahre haben ergeben, dass sich die Konzentration von verschiedenen, im Montrealprotokoll verbotenen Substanzen stabilisiert haben. Bei den Ersatzstoffen hingegen wurde eine beträchtliche Zunahme festgestellt. Beispielsweise das verbotene und für die Zerstörung der Ozonschicht mitverantwortliche Fluorchlorkohlenwasserstoff FCKW-12 wurde vom Fluorkohlenwasserstoff HFKW-134a abgelöst. Dieses wird als Kühlmittel in Autoklimaanlagen und Kühlschränken verwendet und steigt momentan um jährlich ca. 20 Prozent an.
Die Gesetzgeber benötigen genaue Informationen zur Überwachung der Schadstoffe in Europa, um konsequent gegen Umweltverschmutzer vorgehen zu können. Deshalb ermöglicht die Empa mit ihren europäischen Partnern eine umfassende quantitative, präzise Zuordnung der halogenierten Treibhausgase zu ihren Emissionsquellen in Europa. |