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Nationales Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe (NABEL)

Das Nationale Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe (NABEL) ist ein gemeinsames Projekt von BAFU (Bundesamt für Umwelt) und Empa.

Aktuelle Messwerte finden Sie hier.

Das NABEL erfasst die aktuelle Luftschadstoffbelastung und verfolgt die langfristige Entwicklung der Luftqualität in der Schweiz. Das NABEL ist zudem eine Plattform für Forschungsprojekte.

Das NABEL-Messnetz besteht aus 16 über die gesamte Schweiz verteilten Messstationen. Die Standorte der Messstationen repräsentieren die häufigsten in der Schweiz vorkommenden Belastungssituationen. Einige der Messstationen sind in internationale Messprogramme eingebunden (EMEP, GAW).

NABEL-Stationen

 

Basel | Bern | ChaumontDavos | Dübendorf | Härkingen | Jungfraujoch | Lägeren | Lausanne | Lugano | Magadino | Payerne | Rigi | Sion | Tänikon | Zürich

Neben dem NABEL werden in der Schweiz von Kantonen und Städten weitere Messstationen betrieben (Cercl’Air).

 

Entstehung des Messnetzes

Die Messung von Luftfremdstoffen wurde von der Empa 1968 im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit von 11 Ländern an vier Stationen in der Schweiz begonnen. In den folgenden Jahren (1972 – 1977) wurden diese Messungen im OECD-Basisprogramm fortgeführt. Das NABEL wurde 1978 mit acht Stationen aufgebaut. Nach der Unterzeichnung der UN/ECE – Konvention: "Convention on Long Range Transboundary Air Pollution" (1979) wurden die internationalen Messungen des "European Monitoring and Evaluation Programme" (EMEP) ins NABEL integriert. Im Rahmen des Forschungsprogramms "Waldschäden und Luftverschmutzung in der Schweiz" (NFP14) wurde an 3 Waldstandorten gemessen. In den Jahren 1990/91 wurde das NABEL Messnetz auf den heutigen Stand von 16 Stationen erweitert.

Weiter Informationen und Dokumente zum NABEL Messnetz finden sich auf den Webseiten des BAFU.

Kontaktperson
Dr. Christoph Hüglin
Tel. +41-58-765 46 54
Fax +41-58-765 11 22
Email christoph.hueglin@empa.ch

Themen
Technischer Bericht
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ExpertInnen:
Christoph Hueglin