Die beiden Forschungsinstitute sind als wissenschaftliche Partner beteiligt. Die Empa-Abteilung «Wasserstoff & Energie» von Andreas Züttel mit ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich der Wasserstoffherstellung und -speicherung hat die PostAuto Schweiz AG von Anfang an beratend unterstützt. Empa-Forscher Michael Bielmann hat beim BFE ein Pilot- und Demonstrationsprojekt eingereicht, um die Effizienz der Wasserstoffproduktion und die Einbindung in den Elektrizitätsmarkt zu untersuchen und bündelt die Erfahrungen beim Bau der Wasserstofftankstelle für künftige Projekte.
Gesamteuropäisches Projekt Brigitte Buchmann, Empa-Direktionsmitglied und Leiterin des Departements «Mobilität, Energie und Umwelt», freut sich über den Preis: «Die Auszeichnung bestätigt die Richtung, in der sich unsere Forschung bewegt. Nun stehen weitere Schritte an: Wir planen zurzeit, Wasserstoff erstmals dezentral aus erneuerbarem oder Überschuss-Strom im technischen Massstab zu produzieren.»
Postautos und Tankstelle werden im fünfjährigen EU-Projekt «CHIC» (Clean Hydrogen In European Cities) getestet. Neben Fahrzeugherstellern und Energieversorgern sind diverse Busbetriebe aus anderen europäischen Städten am Projekt beteiligt. So können verschiedenartig angelegte Praxistests unter unterschiedlichsten Bedingungen stattfinden.
Um das Brennstoffzellenpostauto bekannt zu machen, werden zwei mit Wasserstoff betriebene Postautos von Brugg nach Davos überführt. Dort werden sie zwischen dem 22. und 27. Januar am «World Economic Forum» 2013 die Linie 3 bedienen. Gäste, die mit der Bahn anreisen, können sich bequem, ohne Motorengeräusch und komplett abgasfrei zum Kongresszentrum chauffieren lassen. |