Aktivdienst als Offizier einer Mitrailleurkompanie, Arbeit an der Empa und das Studium an der Universität Zürich wechselten nun in kurzen Folgen. 1947 promovierte er in Chemie und übernahm im gleichen Jahr die Leitung der Empa-Abteilung «Anstrichstoffe und Lacke». Sein fundiertes wissenschaftliches und praktisches Wissen sowie sein aussergewöhnlicher Arbeitseinsatz führten bald zu einem ausgezeichneten nationalen und internationalen Renommee dieser Abteilung. Hochweber war massgebend mitverantwortlich für unzählige wichtige Arbeiten der Schweizerischen Normenvereinigung (SNV), für grundlegende Merkblätter des Schweizerischen Maler- und Gipsermeister-Verbandes (SMGV) und des Verbandes schweizerischer Lack- und Farbenfabrikanten (VSLF). Seine Forschungsarbeiten umfassten Themen wie Bewitterungswiderstand von Anstrichstoffen, insbesondere Holzschutzmitteln, Wasserdampfdiffusion bei Polymeren, umweltgerechte Wiederverwertung von verunreinigten Lösungsmitteln, Laugen und Säuren, Auswascheffekte bei Organ-Silikatfarben, um nur einige wenige zu nennen. Basierend auf seiner Erfahrung als Gerichtsexperte organisierte er mit verschiedenen Fachverbänden Kurse für die Schulung von Experten. Dies bewältigte er neben seiner Hauptaufgabe als Abteilungsleiter und später als Leiter des Ressorts Sondergebiete. 1973 wählte ihn der Bundesrat zum Stellvertretenden Direktor der Empa. Auch in dieser Funktion liess er es sich nicht nehmen, gelegentlich selbst mit Helm, Stirnlampe, Seil, Karabinerhaken und Overall in entleerten Hochdruckwasserleitungen von Alpenkraftwerken deren Sicherheit zu überprüfen. |