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Innovationen «made by Empa» – Technologietransfer-Infos für Industriepartner

Die Empa hat eine lange Geschichte von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die sie mit Partnern aus der Industrie umgesetzt hat. Wissens- und Technologietransfer stehen für sie an vorderster Stelle.

  • Nachgiebige Ideen mit Durchschlagskraft
    Das junge Empa-Spin-off «Monolitix AG» hat sich auf nachgiebige Mechanismen spezialisiert. Diese sind reibungs- und verschleissfrei und ausserdem leichter, hygienischer und günstiger als herkömmliche Gelenkmechanismen. Die Einsatzmöglichkeiten in verschiedensten Gebieten sind enorm. Mit ihren ersten Produkten erobern die Jungunternehmer nun den Markt. Weitere Informationen finden Sie hier

Bildquelle: iStockPhoto.com
  • Neuartiges Bettlaken zur Dekubitusprävention
    Für immobile Patientinnen und Patienten sind Druckgeschwüre auf der Haut eine ständige Bedrohung. Ein von der Empa und der Firma Schoeller Medical zusammen mit dem Schweizer Paraplegiker-Zentrum entwickeltes Bettlaken verringert die Reibung und fördert das Wohlbefinden der Personen. Weitere Informationen finden Sie hier

  • Dämmputz mit hervorragenden Isolationswerten für Altbauten
    Altbauten sind schön – und schwer zu isolieren. Die Empa und die Fixit AG haben gemeinsam auf Basis von Aerogel einen neuartigen Putz entwickelt, der doppelt so gut isoliert wie heute übliche Dämmputzsorten. Er dämmt Wärme vergleichbar gut wie Polystyrolplatten. Weitere Informationen finden Sie hier

  • Mit Monitor Mobilität von Bettlägerigen richtig einschätzen
    Ein Überwachungssystem ermöglicht es dem Pflegepersonal , die Mobilität bettlägeriger Menschen objektiv zu erfassen. Es soll helfen, Druckgeschwüre zu vermeiden. Entwickelt wurde das System vom Empa- und ETH-Spin-off Compliant Concept. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Kein Implantatversagen mehr
    Extrem harte Beschichtungen aus diamantartigem Kohlenstoff (DLC) verlängern bei Werkzeugen und Bauteilen die Einsatzdauer. Bei Gelenksimplantaten versagen DLC-Schichten allerdings oft, weil sie sich ablösen. Empa-ForscherInnen entwickelten zusammen mit Industriepartner Synthes Verfahren, mit denen die Grenzfläche zwischen DLC-Schicht und darunter liegendem Metall korrosionsbeständig wird und sich die Lebensdauer der Implantate vorhersagen lässt. Weitere Informationen finden Sie hier

  • Schutzweste mit eingebauter «Klimaanlage»
    Die Empa entwickelte mit Industriepartner Unico swiss tex GmbH eine «smarte» Schutzweste mit integriertem Kühlsystem. Ab Ende 2012 wird eine erste Kleinserie einer unter der Uniform tragbaren Schutzweste angefertigt. Weitere Informationen finden Sie hier.

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  • Innovative Inkontinenzhose bringt Sicherheit im Alltag
    Wissenschaftler der Empa haben zusammen mit dem Industriepartner Incosan GmbH eine «Mehrschicht»-Einlage und eine spezielle Hose entwickelt, die den Alltag von Menschen mit Inkontinenz erleichtern. Die Produkte sind seit kurzem auf dem Markt. Weitere Informationen finden Sie hier.

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  • Bewegungsaktive, körpergerechte Sitzschale für Rollstühle
    Empa-Ingenieure haben gemeinsam mit der Firma «r going» eine bewegungsaktive, ergonomische Sitzschale für Elektro-Rollstühle entwickelt. Nach dem Motto «Leben ist Bewegen» soll damit die Bewegungsfreiheit von Rollstuhlfahrenden mit verschiedenen Krankheitsbildern erhöht werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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  • Feinste Seide – reines Gold
    Wahrer Luxus kennt nur eine Farbe: Gold. Eine nanometerdünne Echtgoldauflage verleiht Krawatte und Einstecktuch diesen authentisch goldenen Glanz. Das in einem Hightech-Plasmaverfahren der Empa beschichtete Garn ist weich, webbar und sogar waschmaschinenfest. Die Goldkrawatte kommt im Dezember 2011 in limitierter Auflage auf den Markt. Weitere modische Accessoires sind ab 2012 in den Weisbrod-Shops in Zürich, Bern und Hausen a.A. sowie online erhältlich.
    Weitere Informationen finden Sie hier.

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  • Vorhänge, die Lärm «schlucken»
    Forschende der Empa haben zusammen mit der Textildesignerin Annette Douglas und der Seidenweberei Weisbrod-Zürrer AG leichte, lichtdurchlässige Vorhangstoffe entwickelt, die Schall hervorragend absorbieren. Eine Kombination, die in der modernen Innenarchitektur bis anhin fehlte. Seit kurzem sind die neuen «Lärm schluckenden» Vorhänge nun auf dem Markt.
    Weitere Informationen zu den neuen Vorhängen finden Sie hier.

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  • Neuer Kunstrasen mit Stehauf-Qualität
    Forschende der Empa und des «Institute for rapid product development» der ETH Zürich haben zusammen mit dem Schweizer Kunstrasenhersteller TISCA TIARA und dem deutschen Faserhersteller Schramm GmbH eine neuartige Faser für Kunstrasen entwickelt. Die Bikomponentenfaser richtet sich dank ihrem «harten» Kern immer wieder auf und vermeidet aufgrund ihrer «weichen» Hülle Hautschürfungen und Verbrennungen. An zwei Standorten in der Schweiz wurde der Rasen bereits verlegt. Weitere Informationen zum neuen Kunstrasen finden Sie hier.

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  • Reparatur von Spritzschichten
    Erosionsverschleiss in Wasserturbinen bestimmt deren Wartungsintervalle. Eine Revision ist ein grosser Zeit- und Kostenaufwand, da der Ein-und Ausbau einer Turbine, je nach Typ, mehrere Monate in Anspruch nehmen kann. Durch den Einsatz von Hartstoffbeschichtungen wird die Lebensdauer verlängert, jedoch gibt es immer wieder partielle Beschädigungen der Schichten. Die Firma Stellba Schweisstechnik AG und die Empa haben zusammen eine Methode entwickelt und patentiert, um diese Spritzschichten aus Wolframkarbid- Verbundmaterialien partiell zu reparieren. Die im Labor erarbeiteten, guten Resultate sind durch den Praxiseinsatz bei Wasserturbinen bestätigt worden und diese Methode wird erfolgreich im Markt eingesetzt.

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  • Bikomponentenfaser verbessert Beton
    Die Empa entwickelte in einem von der Förderagentur für Innovation (KTI) unterstützten Projekt zusammen mit der Faserfirma fibrotec ag eine preiswerte Polymerfaser, die auch mechanisch hohen Anforderungen gerecht wird. Dabei kam ihnen ein neues Fertigungsverfahren zugute, das die Herstellung von Fasern aus zwei Komponenten ermöglicht. So besteht der Faserkern aus Polyproylen (PP), während nur der Fasermantel aus einem speziellen, «massgeschneiderten» Polymer gefertigt wird, das chemisch und mechanisch für den Einsatz in zementgebundenen Baumaterialien bestens geeignet ist. Die Bikomponentenfasern sind bereits auf dem Markt und werden von der Firma Brugg Seiltechnik Holding AG produziert. Weitere Informationen finden Sie hier.

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  • DownMat - Luftmatratze mit Daunen
    Für ambitiöse Bergsportaktivitäten bei extrem tiefen Temperaturen im Hochgebirge ist nebst einem hoch qualitativen Schlafsack auch eine hoch isolierende Schlafsackunterlage notwendig. Die Empa hatte zu diesem Zweck in Zusammenarbeit mit der Firma Exped ein Funktionsmuster erstellt, bei denen druckstabile Luftkammern mit Gänse-Daunen gefüllt wurden und konnte mit Wärmeleitmessungen zeigen, dass die Wärmeisolation um ca. den Faktor 5 besser ist. Diese Idee wurde daraufhin von der innovativen Outdoor-Firma Exped AG aufgenommen, gemeinsam zum Patent angemeldet, bis zur serienmässigen Produktion weiterentwickelt und seither unter der Produkt-Bezeichnung „DownMat“ erfolgreich verkauft.

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  • Drahtlose Sensor-Netzwerke
    Die Winterthurer Storchenbrücke wurde für einen Langzeittest im Rahmen des EU-Projektes „Sustainable Bridges“ mit insgesamt sieben von der Empa entwickelten Sensoren bestückt, die die Brücke überwachen und bei starken Erschütterungen oder anderen „verdächtigen“ Veränderungen via Funk und Internet bei der Empa Alarm schlagen. Die Vorteile dieses Fernüberwachungssys-tems: schnelle Installation, grössere Flexibilität und niedrigere Kosten, denn drahtlose Sensoren machen eine aufwändige Verkabelung der Brücke überflüssig. Die Technologie wird vom Empa Spin-off DecentLab GmbH auf dem Markt angeboten. Weitere Informationen finden sie hier (PDF). 

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  • Hochpräzisions Messinstrument - PPMS-AFM
    Das PPMS-AFM ist ein Hochpräzisions-Messinstrument. Es vereint Oberflächenanalyse auf dem Nanometer-Massstab mit einem Gerät für die Messung makroskopischer Eigenschaften, einem sogenannten PPMS® (Physical Properties Measurement System). Die Technologie – an der Empa entwickelt – wurde erfolgreich an den Startup NanoScan AG transferiert. 2009 begann NanoScan erfolgreich die Kommerzialisierung des PPMS-AFM unter Lizenz der Empa. NanoScan entwichelt die Technologie weiter und vermarktet das Gerät international, in Kooperation mit IONTOF, einem weiteren Industriepartner der Empa.
    Weitere Informationen zum PPMS-AFM finden sie hier (PDF). 

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  • Metallisierung von Textilfasern mit Hilfe der Niederdruck-Plasmatechnologie

    Ende 2007 hat die Empa die Rechte an ihrem Patent für ein spezielles Faserbeschichtungsverfahren mit Niederdruck-Plasmatechnologie an die Tersuisse Multifils SA in Emmenbrücke übertragen – und die Pilotanlage gleich mitgeliefert. Der Schlüssel zum Erfolg ist eine neue Fadenführung. Diese ermöglicht einerseits, schneller zu beschichten, und andererseits führt sie dazu, dass das Metall effizienter auf Fasern und Garne übertragen wird, was den Metallverbrauch verringert. Beides hilft mit, die Kosten markant zu senken. Dadurch rücken die Vorteile der Technologie gegenüber dem bisherigen elektrochemischen Verfahren in den Vordergrund. Weitere Informationen finden sie hier

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  • Kühlsystem für Multiple Sklerose Patienten
    Empa-WissenschaftlerInnen haben eine ultraleichte Kühlbekleidung für Menschen entwickelt, die an Multipler Sklerose (MS) erkrankt sind. Seit April 2007 sind bei der Unico swiss tex GmbH, die von der Empa das Patent übernommen hat, Kühlhosen und -leibchen zu kaufen – das kleine innovative Schweizer Unternehmen rechnet mit Markterfolgen in der Schweiz, Deutschland und eventuell gar in den USA. Kühlung lindert bei 60 bis 80 Prozent aller MS-Betroffenen die Symptome.
    Weitere Informationen zur Kühlbekleidung finden sie hier (m4v-Datei, 65 MB)

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  • Jun Funori - Rotalgen zur Konsolidierung von matten, pudernden Malschichten
    Funori, ein in Japan aus Rotalgen der Gattung Gloiopeltis hergestellter Klebstoff, hat das Interesse von Restauratoren geweckt, da sich das Produkt zur Konsolidierung von matten pudernden Malschichten gut eignet. Als Naturprodukt ist Funori von unterschiedlicher Qualität. Um diesem Problem zu begegnen, wurde vom Institut für Denkmalpflege der ETH Zürich, der Empa und dem Zentrum für Konservierung des Schweizerischen Landesmuseums in gemeinsamer Forschungsarbeit ein spezielles Reinigungsverfahren entwickelt. Das daraus resultierende reine Funori, JunFunori (Jun = rein), ist ein standardisiertes Produkt, welches von Fachleuten über Jahre getestet wurde. Mit JunFunori steht nun ein verbessertes Festigungsmittel zur Verfügung, das die Festigung matter, pudernder Malschichten erlaubt, ohne diese optisch zu verändern. JunFunori wird heute exklusiv von Lascaux hergestellt. Weitere Informationen zu JunFunori finden sie hier

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  • Partikelabscheider Zumikon
    Für Holz als ökologischer Energieträger sprechen viele Argumente. Insbesondere seine Erneuerbarkeit und seine CO2-Neutralität sind wichtige Vorteile. Damit die Feinstaubemissionen aus den Holzfeuerungen die nachhaltige und positive Entwicklung dieses Energieträgers nicht behindern, forcierte die Empa in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) die Entwicklung eines Partikelabscheiders für Kleinholzfeuerungen. Für die Weiterentwicklung in ein marktfähiges Produkt konnte die Firma Rüegg Cheminée AG gewonnen werden. Sie bietet heute das Produkt international auf dem Markt an.  

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Kontakt

Gabriele Dobenecker
Leiterin Marketing, Wissens-und Technologietransfer
Tel. +41 58 765 44 21

Haben Sie noch Fragen?
Sie erreichen uns auch per E-Mail


Zusammenarbeit mit der Empa

Hier erhalten Sie erste Informationen, wie Industriepartner mit der Empa in Forschung und Entwicklung zusammenarbeiten können.


Technologieangebote

Übersicht über aktuelle Technologieangebote der Empa, die Sie lizensieren können.


Jungunternehmensförderung

glaTec - Technologiezentrum in Dübendorf
tebo - Technologiezentrum in St. Gallen


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ExpertInnen:
Marlen Mueller
Alexander Sutter
Monica Kalbermatter
Andreas Kuendig