Die Departemente und ihre Stossrichtungen
Im Departement «Moderne Materialien, ihre Oberflächen und Grenzflächen» werden Projekte realisiert, die aufzeigen, wie mit Forschung im Nanobereich (10-9) wirkungsvolle und völlig neuartige Lösungen für industrielle Problemstellungen gefunden werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei «Materials by combination» beziehungsweise bei der gezielten Modifizierung von Bauteilen durch Oberflächen-Engineering. Hier will das Departement zusammen mit der weltweit erfolgreichen Schweizer Industrie vor allem im funktionellen Bereich neue Perspektiven schaffen.
Das Departement «Materialien für das Bau- und Ingenieurwesen» stützt die nationale Energie-, Ressourcen- und Umweltpolitik auf dem Gebiet der Bau- und Ingenieurwissenschaften. Die Aktivitäten fokussieren auf die Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs durch Entwicklung und technische Beurteilung von neuen Materialien, Systemen und Verfahren sowie deren Umsetzung in die Praxis.
Funktionale Textilien, biokompatible Werkstoffe sowie Sicherheit und Gesundheit sind die Leitsterne des Departements «Materialien und Systeme zum Schutz und Wohlbefinden des menschlichen Körpers». Material- und Produktentwicklungen sowie hoch stehende Analytik und Untersuchungsmethoden sind die Kerntätigkeiten in diesen Themen.
Das Departement «Informations-, Zuverlässigkeits- und Simulationstechnik» strebt eine führende Rolle bei der Verbindung von experimentellen Untersuchungen mit Modellen und Simulationsmethoden an. Einen besonderen Erfolg verzeichnete dieses Empa-Departement vor kurzem mit dem Projekt «Care Electronics Materials and Ageing». Darin werden Werkzeuge entwickelt, welche die Elektronikindustrie beim Rezyklieren und Wiederverwenden elektronischer Komponenten unterstützt. Das Projekt wurde am 27. Juni 2002 in Thessaloniki von der Eureka mit dem diesjährigen Lillehammer Award ausgezeichnet.
Nachhaltige Entwicklung basiert auf nachhaltiger Mobilität. Im Departement «Mobilität und Umwelt» werden deshalb die mobilitätsbedingten Schadstoffflüsse sowohl in der Abluft als auch in der Atmosphäre charakterisiert und technische Lösungen zu deren Minderung entwickelt. Wichtige Themen sind dabei die Fahrzeugtechnologien für die 2000-Watt-Gesellschaft, die Weiterentwicklung der Abgasnachbehandlung sowie der Einbezug der satellitenbasierten Messungen bei Schadstoffuntersuchungen in Aussenluft. |