Die Empa ist Teil der Forschungslandschaft und erbringt daneben wertvolle Leistungen als national und international tätige, kompetente und neutrale Institution für Materialuntersuchungen. Die Programme und ausgesuchten Projekte in diesem Jahresbericht geben Ihnen Einblick. Wissenschaftlich vertieft orientiert unser umfassender und attraktiver Tätigkeitsbericht «EMPA Activities 2001».
Aus dem Vorwort
Atome lassen sich auf verschiedene Arten zu einem Ganzen zusammenfügen. Kohlenstoffatome bilden beispielsweise je nach Struktur Russ, Graphit, Karbonfasern, Diamant oder Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Die Funktionalität des Materials kommt durch geeigneten Zusammenbau vieler Atome und die Eigenschaften der Einzelatome zustande. Mal leitet es gut, mal ist es ein Schmiermittel, mal glitzert es wunderschön.
Ein schönes Bild auch für die Empa. Die Mitarbeitenden bringen Fähigkeiten und Wissen mit. Gemeinsam entfalten sie sich zu dem, was die Empa sein will: eine anerkannte Forschungsinstitution.
Die beiden Hochschulen ETH Zürich und EPF Lausanne haben die Grundlagenforschung im Visier. Die vier Forschungsinstitutionen des ETHBereichs (Empa, Eawag, PSI und WSL) befinden sich dazwischen. Sie bauen auf den Grundlagen auf und schaffen Voraussetzungen für die Umsetzung von Grundlagenwissen in praxisnahe Anwendungen. Die Rolle der Empa dabei: sie ist die Forschungsinstitution des ETH-Bereichs für Materialwissenschaften und -technologie.
Mit drei essentiellen Massnahmen haben wir unsere Forschungsaktivitäten verstärkt. Erstens definierten wir, ausgelöst durch die Innovations- und Kooperationsprojekte des ETH-Rates, Schwerpunktprogramme. Sie umfassen die Bereiche Nanotechnologie, adaptive Werkstoffe, Nachhaltigkeit in der Informationsgesellschaft, Materialien zum Schutz und Komfort des menschlichen Körpers sowie die Technosphäre/Atmosphäre. Damit bündeln wir unsere Kräfte und schaffen Synergien. Zweitens weisen wir einen namhaften Teil unserer Mittel für F+E-Projekte in internen Projektausschreibungen zu. Der Wettbewerb und die strenge Evaluation mit externen Experten verbessern die Qualität unserer Forschung.
Sie können den Jahresbericht als PDF-File herunterladen (Achtung: grosse Datei 3.45 MB) ) oder bei uns ab Ende Juli 2002 online bestellen. |