Befestigungselemente aufgehängter Konstruktionen sind sicherheitsrelevante Bauteile, denen eine hohe Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Dazu gehören abgehängte Decken in Hallenbädern aber auch vorgehängte Fassaden. Die Konsequenzen einer falschen Werkstoffwahl hat der Einsturz der Decke im Hallenbad Uster 1985 auf tragische Art aufgezeigt. Trotz der intensiven Aufklärungsarbeit in Anschluss an das Unglück wurden in den letzten Jahren bei neu erstellten Decken in Hallenbädern wieder Werkstoffe eingesetzt, die nicht ausreichend korrosionsbeständig sind.
Die Werkstoffwahl für sicherheitsrelevante Bauteile ist in erster Linie eine Frage der Korrosionsbeständigkeit und der Kontrollierbarkeit der betroffenen Bauteile. Gestützt auf Zustandsbeurteilungen in mehr als 120 Hallenbädern in der Schweiz werden Schlussfolgerungen bezüglich der Eignung der unterschiedlichen Materialien, der Konstruktion und der Überwachung gezogen. Speziell werden die Varianten hochlegierter Stahl, feuerverzinkter Stahl sowie verzinkter und zusätzlich beschichteter Stahl (Duplex-System) miteinander verglichen. Der Vortrag richtet sich an alle Kreise, die in Planung, Bau und Betrieb von Hallenbädern involviert sind. Dr. N. Kläntschi
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