Empa-Akademie  
Aktuelle Veranstaltungen
Archiv Veranstaltungen
Externe Veranstaltungen
Publikationen
Anreise
Kontakt

Vortrag EMPA-VA-2000-08-30-01 30. August 2000
30. August 2000Gründungsfeier EMPA-Akademie, Einweihung AKADEMIE
ReferentInnen: Fritz Eggimann, Direktionspräsident EMPA; Trix Heberlein, Nationalrätin FDP; Katharina von Salis, Geologin an der ETH Zürich; Jarmila Woodtli, Expertin für Schadenfalluntersuchungen an der EMPA
Ort: EMPA, Dübendorf
Inhalt:

Die EMPA auf dem Weg zur führenden Forschungs- und Technologieinstitution
Kurzfassung der Begrüssung von Fritz Eggimann
anlässlich der Gründungsfeier der EMPA-Akademie am 30. August 2000

Die EMPA befindet sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts an einem Scheideweg. Die Entscheidung, in welche Richtung sie gehen will, hat sie gefällt. Ihre Vision lautet: «Die EMPA ist eine international führende Technologieinstitution in der nachhaltigen Material- und Systemtechnik.» Spätestens 2010 soll die Vision Realität sein.

Das Ja zur Vision bedeutet ein Ja zum weiteren Ausbau der Forschungstätigkeit und damit ein Ja zur Rolle als verantwortungsbewusste Forschungsinstitution. Diese Rolle ist komplementär zur Rolle der kritischen Prüferin, welche wir weiterhin auf ausgewählten Gebieten führend inne haben wollen.

 Die EMPA als Prüferin steht mit ihrem Wissen am Ende eines Prozesses. Sie beurteilt Schadensfälle, liefert Fakten zur Schlichtung von Streitfällen. Aus über hundert Jahren Tätigkeit als Spezialistin für industrielle Prüfungen wissen wir aber nicht nur, wie Schadensfälle entstehen, sondern auch, wie diese zu verhindern sind. Wir haben die Pflicht, dieses Wissen nutzbar zu machen. Die EMPA will deshalb mit ihrer Forschung an den Beginn des Prozesses treten und einen wachsenden Beitrag an eine sicherere und nachhaltigere Welt liefern. Wir wissen, welch spannende und anspruchsvolle Gratwanderung mit der Doppelaufgabe Prüfen/Forschen verbunden ist. Wir müssen ehrlich zu uns selber sein, wenn wir Innovationsanstösse geben wollen und gleichzeitig mögliche negative Ausprägungen solcher Innovationen mit der kritischen Distanz der Prüferin zu bewerten haben.

Worauf es der EMPA ankommt, ist das ausgewogene Verhältnis zwischen anwendungs-orientierter Forschung und Entwicklung und anspruchsvollen Dienstleistungen. Die Dienstleistungen verschaffen uns die Kontakte zu den praktischen Fällen der Industrie. Sie helfen, Problemfelder aufzudecken, und geben wertvolle Impulse für unsere Forschungstätigkeit.
Umgekehrt befruchtet die Forschung den Prüfbereich. Neuere Methoden werden entwickelt, genauere Analysen vorgenommen, präzisere Messgeräte eingesetzt.

Stellvertretend für die Forschungstätigkeit der EMPA seien hier einige unserer wichtigsten Innovationsprogramme genannt. Sie alle basieren stark auf der an der EMPA einmaligen Multidisziplinarität. Im Programm «Adaptive Werkstoffsysteme» geht es um die Entwicklung von Werkstoffsystemen, die auf Änderungen der Umgebungsbedingungen selbständig reagieren und ihre Eigenschaften sinnvoll anpassen. Im Programm «Angewandte Nanotechnologie» will die EMPA die Brücke schlagen zwischen der klassischen Mikrotechnologie und der Nanotechnologie und damit die Fortentwicklung von konventionellen Werkstoffen und Verfahrenstechniken zu innovativen neuen Werkstoffen und deren Kombinationen ermöglichen. Ebenso spannend ist das kommende Programm «Luft», an dem über zehn unserer Abteilungen beteiligt sein werden. Es befasst sich mit der Erzeugung, dem Transport und der Reduktion von Schadstoffen in der Luft in einem internationalen Kontext. Als innovativ betrachten wir auch unser Programm «Nachhaltigkeit in der Informationsgesellschaft», das in enger Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachhoch-schulen ein hochaktuelles Thema aufgreift.

Die EMPA-Akademie – unsere Wissensplattform
Die EMPA will ihr in der Forschung erworbenes Wissen teilen und es der Schweizer Industrie zur Verfügung stellen. Sie leistet damit einen Beitrag zur Stärkung des Standortes Schweiz als Werkplatz. Deshalb hat sie mit viel Enthusiasmus die EMPA-Akademie als Plattform für den Wissenstransfer ins Leben gerufen. Sie setzt damit die lange Tradition der Wissensvermittlung fort und gibt ihr eine institutionalisierte Form.

Die Themenschwerpunkte im Veranstaltungskalender reichen von der Entwicklung von Werkstoffen, Verbunden und Systemen über die Beurteilung von industriellen Produkten, Verfahren und Systemen bis hin zu Mess- und Analysetechniken, Simulationen und Modellbildungen.

Weitere Bildungsangebote machen die Kompetenzzentren der EMPA, die sich auf den Technologietransfer zur Schweizer Industrie fokussieren. Dazu zählen das Technologiezentrum für die Euregio Bodensee in St. Gallen, das Technologie- und Gründerzentrum in Thun sowie das Kompetenzzentrum Holz, das Zentrum für Energie und Nachhaltigkeit im Bauwesen und das Zentrum für Zuverlässigkeitstechnik in Dübendorf. Auch die laufenden Innovationsprogramme werden die Plattform der EMPA-Akademie für einen zügigen und wirkungsorientierten Technologietransfer zu nutzen wissen.
  
  
  
 Wissenstransfer aus Sicht der Politik
Auszüge aus der Rede von Trix Heberlein
anlässlich der Gründungsfeier der EMPA-Akademie am 30. August 2000

Ein Zentrum für Wissenstransfer ist gerade in der heutigen Zeit eine unerlässliche Institution. Wenn die EMPA-Akademie nicht bereits seit dem 1. Januar 2000 in Betrieb wäre, müsste sie so rasch als möglich geschaffen werden – die Zahlen der Teilnehmer sprechen für sich.

In den letzten Jahren hat in der Politik der Bedarf an Grundwissen, an wissenschaftlicher Politikberatung für unsere Entscheide laufend zugenommen. Denken wir nur an die Genverbotsinitiative und die in der parlamentarischen Beratung stehende Genlex, an die Umweltschutzgesetzgebung, aber auch an die rasanten Entwicklungen im Bereich Telekommunikation, in der Medizin mit Klonen und Stammzellenforschung.

Es passiert immer wieder, das wissenschaftliche «Durchbrüche» nicht mehr via Wissenschaftszeitschriften oder Publikationen bekannt werden, sondern in den Massenmedien fachlich oft wenig kompetenten Wiederhall finden. Rasch ertönt dann jeweils der Ruf nach einem gesetzlichen Rahmen.

Der Bundesrat setzt, wenn er einen Handlungsbedarf erkennt, eine Expertenkommission ein. Diese erarbeitet einen Gesetzesvorschlag, welcher dann in eine breite Vernehmlassung bei Parteien, Verbänden und interessierten Organisationen geht. Und dann kommt das Parlament zum Zug, zuerst eine je nach Thema und Priorität national- oder ständerätliche Fachkommission, zuletzt das Ratsplenum – dann der Zweitrat – und dann eventuell ein Differenzbereinigungsverfahren zwischen den Räten – und last but not least bei einem Referendum noch das Volk. So findet heute Wissenstransfer von der Wissenschaft zur Politik statt. Und so kompliziert sind die Entscheidungswege in unserer Demokratie.

Was können, was müssen Forschung und Wissenschaft lernen – von unserer Demokratie, von unserer Politik? In den vergangenen Jahren haben die Hochschulen eine verständliche Berichterstattung über Entwicklungen, Ziele und Möglichkeiten usw. vernachlässigt. Heute spüren wir die Grenzen des Fortschrittglaubens klar – es herrscht ein Skeptizismus gegenüber der Wissenschaft und viele Forscher verstehen es nicht, ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft auch zu kommunizieren. Zum Wissenstransfer gehört, dass die Hochschuldozenten in der Lage sind, der Bevölkerung zu erklären, welches ihre Ziele, ihre Ethik, ihre Grenzen sind – ob und wie weit eine Abschätzung der Technologiefolgen möglich ist und auch gemacht wurde.

Wenn in Kommissionshearings Experten eingeladen werden – um unseren Wissensstand à jour zu bringen – so sind wir am Schluss jedesmal so klug als wie zuvor. Pro und contra halten sich die Waage, Meinung und Gegenmeinung werden wissenschaftlich untermauert.

Im Parlament verfügen wir über einen ausgezeichneten «Dok-dienst», wo wir zu allen Themen Informationen abholen können. Wie steht es mit den «Yellowpages» in der Wissenschaft? Der Austausch ist unerlässlich, er verhindert unnötige Parallelen und überflüssigen Aufwand. Wissen teilen, nutzen und mehren, dies ist auch für die neue Akademie ein wichtiges Ziel.

Wir alle brauchen, was immer wir machen, eine aufgeklärte Debatte, gestützt auf Kenntnisse, die wir uns erworben haben. Der Dialog hat Kultur in der schweizerischen Politik. Gemeinsam sind die Spielregeln festzulegen – angefangen vom Leistungsauftrag über den finanziellen Rahmen, von Inhalten und Zielen zur Evaluation.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Erfahrungen und Ihr Wissen breit gestreut werden – auch in der Politik. Wissen bedeutet zwar Macht – mit der Macht verantwortungsbewusst umgehen aber will gepflegt sein!
 
 
Wissen vermitteln heisst die anderen kennen
Kurzfassung des Referates von Katharina von Salis
anlässlich der Gründungsfeier der EMPA-Akademie am 30. August 2000

Der Wissenstransfer via World Wide Web wird zurzeit viel diskutiert, in meinen Kreisen teilweise eher ungern. Warum diese Ablehnung der neuen Technologie sogar im universitären Umfeld? Ist es bei den Dozierenden die Unkenntnis darüber, wer die KundInnen einer solchen Wissensvermittlung wären? Meine Töchter hingegen benützen das WWW in ihrem Studium ohne einen Gedanken daran, dass sie die «LieferantInnen», also die Lehrenden, nicht kennen.

Ende Juli 2000 ärgert sich der Rektor einer Hochschule in einem Leserbrief über die Einführung von Gleichstellungsbeauftragten an den Fachhochschulen und über gesprochene Bundesgelder, die der Gleichstellung von Mann und Frau an den FHS zum Durchbruch verhelfen sollen. Die Gleichstellung in den Schulen sei doch selbstverständlich! Offensichtlich (er)kennt er – der Dozierende – die Verhältnisse nicht, unter welchen Frauen in männerlastigen Fächern lernen und lehren. Er wundert sich nicht darüber, dass Frauen gewisse für die Wirtschaft wichtige Ausbildungen meiden, und weiss nicht, dass dies kein Naturgesetz ist, sondern Ausdruck einer traditionell männerzentrierten Lehrkultur. Findet er es auch in Ordnung, dass Frauen zwar ausgebildet werden, die Gesellschaft und Wirtschaft ihnen aber keine angemessenen Arbeitsbedingungen und Kinderbetreuungsangebote bereitstellen, damit sie das Erlernte auch anwenden können?

Wissen vermitteln - welches Wissen? Je nach kulturellem Hintergrund, Geschlecht, Alter usw. wird immer eine andere Auswahl an Wissen als relevant betrachtet und vermittelt. Dabei wird zu oft ausgeblendet, dass die «beste» technische Lösung eines Problems wenig nützt, wenn sie für die betroffenen Personen nicht angebracht ist oder von diesen generell nicht akzeptiert wird. Als Beispiele seien genannt: «Schlafstädte» vor den grossen Städten Europas, in denen zwar die Männer fast nur schlafen, die Frauen und Kinder aber leben; Stoffe, die zwar schön sind, aber die Haut irritieren; Waschbecken, die – da zu tief angebracht – Rückenprobleme verursachen; Trittbretter bei Verkehrsmitteln, die von Kindern und älteren Leuten nicht erklettert werden können; Sicherheitsgurte, die kleineren Menschen fast den Hals abklemmen. Tradiertes Wissen wird weitergegeben, ohne die Bedürfnisse möglichst vieler - und nicht nur der gleichen, männlichen Klientel - mitzuberücksichtigen. Beschwerden von Frauen werden da zwar als legitim anerkannt; weitaus produktiver wäre es jedoch, Frauen durch angepasste Wissensvermittlung zu motivieren, vermehrt selber in der Entwicklung tätig zu werden.

Wissen wird heute - auf der Ebene Gymnasium, FHS und Universitäten - vor allem durch Männer vermitttelt. Diese Männer kennen ihre Kunden. Kennen sie auch ihre Kundinnen? Und was tun sie, um mehr Kundinnen zu gewinnen? Das Potential an studierenden und doktorierenden Frauen ist ja noch nicht ausgeschöpft. Wie überzeugen sie junge Frauen, ein wirtschaftlich wichtiges Studienfach zu wählen? Ergänzen sie ihre didaktische Ausbildung mit Wissen über Geschlechterstudien, die gezeigt haben, dass durch andersartiges Lehren Frauen (und schlussendlich auch Männer) mehr von der Wissensvermittlung profitieren?
 
 
Der Ingenieur als Frau und Mutter
Kurzfassung des Referates von Jarmila Woodtli
anlässlich der Gründungsfeier der EMPA-Akademie am 30. August 2000

Die Technik ist zweifellos die Triebfeder des Fortschrittes und des Wohlstandes, aber auch der Umweltzerstörung mit der Gefahr, den kommenden Generationen die Lebensgrundlage zu entziehen. In einem derart sich auf das Leben der Gesellschaft auswirkenden Tätigkeitsfeld sind Frauen als technische qualifizierte Fachkräfte immer noch sehr selten anzutreffen. Die Gründe, dass zwischen «Ingenieurberuf und Frau» keine positive gedankliche Verbindung besteht, sind vielschichtig und lassen sich aus Geschichte, Erziehung, Gesellschaft und Psychologie ableiten.

Die geschichtliche Entwicklung der Ingenieurwissenschaften hat sich in den letzten zweieinhalb Jahrhunderten unter Ausschluss der Frauen vollzogen. Die Pioniere unter den Ingenieuren kamen aus dem gut bürgerlichen Milieu, das der Frau eine strikte Familienrolle zuteilte. Ausserdem enstanden zahlreiche Entdeckungen und Entwicklungen im Zusammenhang mit der Kriegstechnologie, welche den Frauen vom Wesen her fremd ist.

Aus Sicht der Erziehung ist die geschlechtsspezifische Anpassung, die im frühen Kindesalter abläuft, für das Distanzverhältnis der Mädchen gegenüber der Technik verantwortlich. So wird von Mädchen ein menschenzugewandtes, hilfsbereites und einfühlendes Verhalten erwartet, während den Buben Technikkompetenz und logische, rationelle Strenge zugetraut wird. So wird die Technik immer mit männlichen Attributen versehen, was die männliche Technikdominanz und die weibliche Technikdistanz erklären lässt.

Aus gesellschaftlicher Sicht hängt die Untervertretung von Frauen in Ingenieurberufen u.a. mit zwei Tatsachen zusammen. 1. Das Fehlen von weiblichen Vorbildern in der Technik beeinflusst die Berufswahl eines Mädchens entsprechend ablehnend. 2. Die Phase der Familienbildung, die meist in die Zeit der ersten Aufstiegsmöglichkeiten fällt, veranlasst die Frauen, ihre Berufstätigkeit zu unterbrechen. Die Möglichkeit, mit dem Stand des Wissens und der Erfahrung der männlichen Kollegen mitzuhalten, wird durch den Unterbruch erheblich erschwert.

Auf der psychologischen Ebene ist eine geschlechtsspezifische Aufteilung der Berufe in zwei Gruppen wahrzunehmen. Die traditionell typisch männlichen, produktiven Berufe (wie Mechanik, Computerwissenschaften, Elektrotechnik) stehen den traditionell typisch weiblichen, reproduktiven Berufen (wie soziale Tätigkeiten, Pflege, musische Ausbildung) gegenüber. Eine Frau, die sich für die Welt der Technik entscheidet, muss daher eine Barriere überwinden. Sie verlässt ihr «Territorium» und begibt sich in einen ihr fremden, den männlichen Bereich. Hier muss sie ihre Position zuerst als Frau verteidigen. Während ein männlicher Kollege «nur» seine fachlichen Fähigkeiten zu beweisen hat, ist die Frau gezwungen, vor dem Fachwissen ihre berufliche «Berechtigung» zu bestätigen. Diese Situation ist den Männern meist nicht bewusst.

Frauen werden in ihrem Beruf von einem weiteren Charakteristikum begleitet, ihrem Drang nach Perfektion. Dieser beruht in erster Linie auf der Doppelbelastung. Es ist der überzogene Wille, den Ansprüchen nicht nur in der Arbeit, sondern auch in Familie und Haushalt zu genügen. So fühlt sich eine in Teilzeit arbeitende Frau oft verpflichet, die gleichen Leistungen wie ihre Vollzeit arbeitenden männlichen Kollegen zu erbringen. Ausserdem fürchten sich Frauen mehr als ihre männlichen Kollegen davor, einen Fehler zu machen, denn sie werden eher mit dem Fehler identifiziert. Zudem vergisst eine Frau ihre früheren Erfolge und ist beflissen, sich immer von neuem zu bestätigen.

Mehr Frauen in der Technik bedeuten eine Chance für eine «andere» Technik und ein neues Berufsbild. Denn aufgrund ihrer geschlechtsspezifischen Anpassung aus der Kindheit bringen sie im Vergleich zu Männern oft ausgeprägtere verbindende Fähigkeiten mit. Gerade im betrieblichen Zusammenwirken, wie bei Gruppen- und Projektarbeiten, werden diese immer bedeutender. Daraus eröffnet sich bildungswilligen Frauen ein neues und wichtiges Tätigkeitsfeld. Damit es genügend begangen wird, braucht es neben Anpassungen in Erziehung, Gesellschaft und den Betrieben aber auch die Erkenntnis und Akzeptanz, dass fachlich qualifizierte Frauen in der Technik ein grosses brachliegendes Potential an Mitarbeiterinnen oder Vorgesetzten darstellen.
 

zurück  Links  Artikel versenden  Druckansicht