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| 09. Oktober 2000 |  | Bedingungen für eine partikelfilter-induzierte Dioxinbildung |
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ReferentInnen:
|  | Dr. Norbert Heeb, Organische Chemie |
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Ort:
|  | EMPA, Dübendorf |
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Inhalt:
|  | Zukünftig gelangen auch im Bereich der Dieselmotoren vermehrt Abgasnachbehandlungssysteme zum Einsatz mit dem Ziel, sowohl die Stickoxid- wie auch die Partikelemissionen weiter zu minimieren. Speziell die Feinpartikel und die daran angelagerten Substanzen gelten als kritische Inhaltsstoffe des Dieselabgases. Feinpartikel sind lungengängig und zudem effiziente Träger von verschiedenen, für den Menschen krebserregenden Stoffen. Um die Partikelemissionen von Dieselaggregaten zu vermindern sind leistungsfähige Partikelfilter entwickelt worden, welche heute beispielsweise im Tunnelbau erfolgreich eingesetzt werden (VERT-Studie). Zur Zeit wird diskutiert, ob die Partikelfiltertechnik auch im Bereich der schweren Nutzfahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben werden soll. Die zur Verfügung stehenden Filtersysteme sind oberflächenreiche Strukturen (Tiefen- oder Oberflächenfilter), welche in Gegenwart der heissen, reaktiven Verbrennungsabgase chemische Reaktoren darstellen können. Eine Umwandlung oder eine Neubildung von Schadstoffen kann a priori nicht ausgeschlossen werden. Eine umfassende Systembetrachtung sollte deshalb die Gesamtwirkung des Partikelfilters beurteilen und somit neben dem geforderten, hohen Abscheidegrad für Partikel auch die Problematik möglicher Sekundäremissionen beleuchten. Im Rahmen des Vortrages werden die Bedingungen diskutiert, welche eine Dioxin-Bildung im Partikelfilter ermöglichen. Leiterin EMPA Akademie Dr. Anne Satir
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