Printmedien haftet das Vorurteil an, ökologisch schlechter abzuschneiden als elektronische Medien. Dies liegt daran, dass die anfallenden Papierberge offensichtlich sind, während der Aufwand für Herstellung und Betrieb elektronischer Geräte nicht so schnell ins Auge springt. Untersucht wurde, ob sich dieses Vorurteil in der Realität belegen lässt, indem die Umweltbelastungen aus der Nutzung von elektronischen und Print-Medien anhand von zwei typischen Beispielen verglichen wurden. Die folgenden beiden Anwendungsbeispiele privater Mediennutzung wurden mit Hilfe der Ökobilanzierung untersucht: - Die Recherche einer Telefonnummer online, über den Teleguide, die CD-ROM und das Telefonbuch sowie - Der Konsum von Information und Unterhaltung in den Medien Fernseher, Internet und Tageszeitung bzw. Printmedien generell.
Gezeigt wird Ihnen, wie man das Problem der schwierigen Vergleichbarkeit der Medien untereinander gelöst hat und welches die bedeutendsten Quellen ökologischer Belastung sind. Basierend auf diesen ökologischen Schwachstellen können Handlungsempfehlungen an die Akteure gerichtet werden, beispielsweise die Zeitungsverlage, die Konsumenten oder die Telekommunikationsunternehmen. Leiterin EMPA Akademie Dr. Anne Satir
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