Die goldene Muschelseide ist ein Produkt der Edlen Steckmuschel, der grössten Muschel des Mittelmeers. Mengenmässig ein Nischenprodukt, ist sie in der textilen Fachwelt kaum bekannt, obwohl sie bereits in der Antike zu kostbaren Textilien verarbeitet wurde.
Felicitas Maeder vom Naturhistorischen Museum Basel erforscht die faszinierende Geschichte dieser wohl edelsten je verarbeiteten Naturfaser, ihre Verarbeitung und die daraus hergestellten Textilien. Eine Inventarisierung aller noch existierenden Objekte aus Muschelseide ist nun in Arbeit. Doch dazu muss Muschelseide zweifelsfrei identifiziert werden können.
Da es sich bei der Muschelseide um eine Eiweissfaser handelt, kann sie sehr leicht mit Seide oder ähnlichen Fasern verwechselt werden. Aufgabe von Marcel Halbeisen an der EMPA war die Erarbeitung einer Nachweismethode, die mit einfachsten Mitteln und möglichst zerstörungsfrei in jedem Museum durchgeführt werden kann.
Mit Videoübertragung in die EMPA Thun Leiterin EMPA Akademie Dr. Anne Satir
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