Langjährige Zusammenarbeit von Empa und seco
Mit der Lancierung des Programms wurde eine Vereinbarung zwischen dem Ressort Handels- und Umwelttechnologiekooperation (WEHU) des seco und der Empa unterzeichnet, welche die bestehende strategische Partnerschaft bekräftigte und auf den Bereich der Entsorgung von E-Schrott in Entwicklungs- und Transitionsländern ausdehnte. Anwesend zur Unterzeichnung waren auch Vertreter von SWICO (Schweiz. Wirtschaftsverband der Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik), SENS (Stiftung Entsorgung Schweiz) und BAFU (Bundesamt für Umwelt).
seco und Empa arbeiten schon während gut zehn Jahren erfolgreich zusammen. Erste Aktivitäten starteten 1995 mit Vorabklärungen zur Gründung eines Umwelttechnologiezentrums in Medellin/Kolumbien, welche 1998 in das Cleaner Production Programm und den Aufbau eines Referenzzentrums an der Empa mündeten. Eine noch stärkere Zusammenarbeit erfolgte 2000 und 2001 mit Projekten in Marokko, Brasilien und Peru. Erste Arbeiten für die Entsorgung von E-Schrott in Entwicklungsländern begannen im Sommer 2003. Das Projekt schliesst Forschungspartnerschaften mit verschiedenen Universitäten im In- und Ausland ein, mit denen die Empa parallel zur praktischen Umsetzung wissenschaftliche Fragestellungen bearbeitet.
Der Leistungsbereich Wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit des seco ist das Kompetenzzentrum der schweizerischen Bundesverwaltung für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und für die Integration der Entwicklungs- und Transitionsländer in die Weltwirtschaft. Zur Nutzung der Möglichkeiten und zur Minderung der Risiken von Informations- und Kommunikationstechnologien finanziert das seco Projekte in den Bereichen e-business, e-procurement, e-security und e-waste.
Mehr Informationen:
Heinz Böni Tel. +41 71 274 78 58, heinz.boeni@empa.ch
Rolf Widmer (Programmleiter), Tel. +41 71 274 78 63, rolf.widmer@empa.ch
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