Einzigartige Simulation lässt Haus 1:1 erbeben
Um das dynamische Verhalten von Gebäuden zu charakterisieren, werden zuerst Rechenmodelle herangezogen. Ergänzt werden sie durch Experimente mit mikroseismischer Erregung, welche die aufgrund natürlicher Bodenunruhe entstandenen Schwingungen nützen. Indem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun ein Gebäude mit Hilfe von Shakern in stationäre, zeitlich konstante Schwingungen versetzen, können sie die Ergebnisse aus den Tests mit mikroseismischer Erregung verifizieren und abschätzen, ob eine dynamische Charakterisierung von Einfamilienhäusern mit mikroseismischer Erregung hinreichend genau möglich ist. Die Empa bringt das wissenschaftliche Know-how und die technische Ausrüstung mit, um zusammen mit der EPFL das einzigartige Forschungsprojekt einer Erdbebensimulation im Feld durchzuführen. Das Projekt wird vom Bundesamt für Wasser und Geologie (BWG), Koordinationsstelle für Erdbebenvorsorge des Bundes, wissenschaftlich und finanziell unterstützt. |