Die Gäste aus China zeigten sich beeindruckt von der Kompetenz der Empa im Allgemeinen und speziell im Bereich Elektronikschrott. Einerseits war es die aktive Mitgestaltung der Empa im Schweizer E-Schrott-Recyclingsystem und andererseits ihre langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet, was die Besucher besonders überzeugte.
Gefragte Zusammenarbeit Die Provinz Zhejiang ist doppelt so gross wie die Schweiz und hat 40 Millionen Einwohner. Sie führt nun als erste Provinz Chinas ein Recyclingsystem für Elektronikschrott ein. Die Empa wird dabei ihre langjährige Erfahrung einbringen und mit Partnern die Gesetzgebung sowie die Definition und Einführung eines Recyclingsystems relevant mitgestalten. Der Vizegouverneur äusserte schon jetzt den Wunsch, die Zusammenarbeit mit der Empa auch auf andere Gebiete auszuweiten. Somit tritt das Elektronikschrott-Projekt der Empa in seine dritte Phase. Das Staatsekretariat für Wirtschaft (seco) hat dazu seine Unterstützung für weitere dreieinhalb Jahre zugesichert. In dieser Zeit geht es vor allem um die Implementierung von E-Schrott Behandlungs- und Managementsystemen in den Ländern Südafrika, Indien und China. Gleichzeitig wird das «E-Waste Competence Center» der Empa weiter ausgebaut. Ergänzend soll versucht werden, die verschiedenen Akteure auf diesem Gebiet in der von der United Nations University ausgehenden globalen Initiative«StEP» (Solving the e-Waste Problem) zusammenzuführen. |