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Reverse Engineering auf der Basis industrieller Computertomografie

Wie kann die Entwicklungszeit eines Produktes verkürzt werden? Diese Frage ist für Industrieunternehmen sehr wichtig, um konkurrenzfähig zu bleiben. Mittels des sogenannten Reverse Engineering gelingt es, schneller in die Prototypenphase zu gelangen. Dabei spielt die industrielle Computertomographie, wie sie die Abteilung Elektronik/Messtechnik anbietet, eine entscheidende Rolle.

Als Reverse Engineering (RE) bezeichnet man die Erzeugung einer Datenrepräsentation aus einem physisch bereits vorhanden Objekt, da der eigentliche Konstruktionsprozess von der Idee über ein CAD-Datenmodell (CAD = Computer Aided Design) zum Produkt umgekehrt wird. Durch die Anwendung dieser neuen Technologie kann die Entwicklungszeit neuer Produkte bis zur Serienreife verkürzt werden, so dass sich ein Unternehmen gegenüber seinen Konkurrenten einen beachtlichen Wettbewerbsvorteil erwirbt.

Mit Hilfe eines Computertomografen lässt sich entweder ein Designermodell oder ein bestehendes Produkt dreidimensional erfassen und dessen Oberflächen ins CAD zurückführen. Am CAD-System können anschliessend Änderungen vorgenommen werden. Die ganze beschleunigte Prozesskette vom Ausgangsprodukt bis zu einem neuen Produkt unter Verwendung informatikgestützter Methoden wird unter dem Begriff Rapid Product Development (RPD) zusammengefasst.

Weiterführende Informationen finden sich hier (pdf-Dokument).

Abb. 1: Der Röntgentomograph der EMPA bietet neue Möglichkeiten für Untersuchungen im Bereich Reverse Engineering
53kB
Abb. 2: Flussdiagramm Rapid Product Development (RPD)
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Abb 3: Rückgeführtes CAD-Flächenmodell eines Pkw-Wassermantels

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