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Industrielle Röntgen-Computertomografie


Die Abteilung Elektronik/Messtechnik der EMPA betreibt seit mehr 10 Jahren einen industriellen Computertomografen (CT). Damit sind verschiedene Anwendungen möglich, so z.B. Fehleranalyse, Masskontrolle oder Reverse Engineering.

Abb. 1: Industrieller Röntgen-CT der EMPA Dübendorf

Die industrielle Röntgentomografie ist ein zerstörungsfreies und berührungsloses Prüfverfahren zur Untersuchung verschiedenster Objekte und Materialien. Der Unterschied gegenüber der klassischen Röntgentechnik besteht darin, dass nicht ein Durchstrahlungsbild, sondern ein Schnittbild aufgenommen wird. Gegenüber medizinischen Geräten weist ein industrieller CT eine höhere Orts- und Kontrastauflösung auf und verwendet im allgemeinen Röntgenstrahlung höherer Energie, so dass sich auch dickwandige Objekte hoher Dichte durchstrahlen lassen.

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Abb. 2: Tomogramm eines kleinen Zylinderkopfes. Man erkennt deutlich mehrere Lunker (Fehlstellen) im Guss

Die CT bietet eine Vielzahl unterschiedlichster Anwendungsmöglichkeiten: Fehler- und Schadensanalyse (siehe Abb. 2)

  • Masskontrollen nicht zugänglicher Geometrien
  • Vollständigkeits- oder Funktionskontrollen zusammengesetzter Bauteile
  • Analyse von Zustandsänderungen

 

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Abb. 3: Antikes Gefäss, welches mittels Computertomographie digitalisiert wurde. Danach konnte das Objekt (virtuell) aufgeschnitten werden.
  • statistische Auswertung von Dichteinhomogenitäten oder zur Bestimmung von Porenanteilen
  • morphologische Untersuchungen komplexer Strukturen
  • dreidimensionale Digitalisierung von Industrieprodukten (Reverse Engineering)
  • Soll-Istvergleich an Gussprodukten, u.v.a.m.
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