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Geruchsabbauende Fasern

Viele Textilien haben eine ausgeprägte Neigung, Gerüche aus der sie umgebenden Luft zu adsorbieren und wirken dadurch als Senke (Depot) für flüchtige Substanzen. Dies kann bei unangenehmen Gerüchen zu einem Problem werden, insbesondere wenn die Gerüche nachher wieder durch Desorption aus dem Textil austreten und das Textil dann schlecht riecht. Ein attraktiver Weg zur Lösung dieses Problems liegt in der direkten katalytischen Zerstörung von Geruchsmolekülen an dessen Oberfläche.

Ein attraktives Projekt

Innerhalb eines KTI-Projekts entwickelt die Empa gemeinsam mit mehreren Industrie-Partnern eine photokatalytische Faser auf der Basis von PET. Befinden sich in der Raumluft schlechte Gerüche, die sich am Textil anlagern, so soll diese Faser die Geruchsmoleküle an ihrer Oberfläche zerstören. Die photokatalytisch aktiven Partikel werden dazu in die Faser eingebaut.

Eine wichtige Rolle spielen dabei:

  • Speziell modifizierte TiO2-Nanopartikel als photokatalytisch aktive Substanz
  • Analytische Methoden zur Messung der Geruchszerstörung an unterschiedlichen Arten von Proben (Partikel, Fasern, textile Flächen)
  • Die Pilot-Schmelzspinnanlage, welche die Herstellung von Komposit- und Bikomponentenfasern gestattet.

 

Geruchsreduzierende photokatalytisch aktive Fasern besitzen ein grosses Einsatzspektrum insbesondere in den Bereichen Transport- und Heimtextilien.

Ansprechperson

Dr. Giuseppino Fortunato
+41 58 765 76 77
giuseppino.fortunato@empa.ch

 

Prinzip der Photokatalyse an Titandioxid (TiO2)

 

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