Ausgangslage und Problemstellung
Die Lärmsanierung von stark frequentierten Strassen erfolgt häufig unter Einbezug von Schallschutzwänden. Durch Unterbrechung der direkten Sichtverbindung von der Quelle zum Empfangspunkt kann eine deutliche Reduktion der Schallimmissionen erreicht werden. Die Höhe der Quelle über Boden stellt offensichtlich einen sehr bedeutenden Einflussparameter dar. Die bisher übliche Berechnung der Hinderniswirkung bei Strassenverkehrslärm (StL-86) wird in Zukunft durch einen neuen, breit abgestützten Ansatz gemäss der internationalen Norm ISO 9613-2 ersetzt werden. Dieser Ansatz ist allgemein und für beliebige Quellen formuliert, gibt also insbesondere keine Hilfestellung betreffend der einzusetzenden Quellenhöhe von Strassenverkehrslärm. Dieses fehlende Wissen wurde in diesem Projekt, das von der Kommission für Forschung im Strassenwesen des UVEK mitfinanziert wird, erschlossen. |