| Als wichtige Parameter machte er dabei u.a. die lokale Zusammensetzung und lokale Inhomogenitäten innerhalb der intermetallischen Teilchen aus. Erste Ergebnisse im Mikrometerbereich bezüglich Korrosioninitiierung (Mechanismen und lokale Reaktivitäten) lieferten die Mikrosonde und die elektrochemische Mikrokapillar-Technik.
Arbeit und Diplomand wurden an der Empa durch Dr. Patrik Schmutz (Abteilung «Korrosion und Werkstoffintegrität») betreut. Von Seiten der ETH tat dies Prof. Peter J. Uggowitzer (Metal Physics and Technology, LMPT).
Und was meint der Preisträger zur Ehrung? «Die Auszeichnung kam völlig überraschend. Sie ist natürlich eine zusätzliche Motivation und Hilfe bei meiner weiteren Arbeit».
Fabian Eckermann nimmt seinen Preis am 13. Mai an der Jahresversammlung und dem Alu-Kongress des Aluminiumverbandes in Vitznau entgegen. Neben dem Preisgeld erhält er auch eine speziell geschaffene Aluminium-Skulptur. An der Verleihung nehmen unter anderen Ständerat Bruno Frick und Dr. Eveline Ruoss, Leiterin Konjunktur der Schweizerischen Nationalbank, als Gäste teil.
Die Arbeit geht weiter
Die erfolgreiche Kooperation zwischen Empa und LMPT wird mit Fabian Eckermann als Doktorand im Rahmen eines vom Alcan Technology Fund mit rund 300'000 Franken finanzierten Forschungsprojekts weitergeführt. Das Projekt trägt den Titel «Elektrochemisches Verhalten und Korrosionsinitiierung bei aushärtbaren Aluminiumlegierungen: Mikroelektrochemische Untersuchungen zum Einfluss intermetallischer Phasen». Fabian Eckermann sowie die Partner Empa/LMPT werden damit einen wesentlichen Beitrag zum grundlegenden Verständnis von elektrochemischen Vorgängen bei Aluminiumlegierungen leisten. Hierbei soll besonders das hervorragende «Know-how» in der Korrosions-Untersuchung mit der Mikrokapillar Technik und «Scanning Kelvin Probe Force Microscopy» genutzt werden.
Rémy Nideröst |