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Das Verständnis der Beziehung zwischen Realstruktur und Eigenschaften perowskitartiger Übergangsmetalloxide ist für das Design neuer Funktionsmaterialien dieser Verbindungsklasse eine grundlegende Voraussetzung. Übergangsmetallverbindungen mit Perowskitstruktur AMX3 zeigen neben faszinierenden physikalischen Eigenschaften hervorragende katalytische Eigenschaften für diverse Redox-Reaktionen. Das macht sie zu geeigneten Kandidaten für z. B. den Ersatz von Nobelmetallen in Auto-Abgaskatalysatoren und in Elektroden von Brennstoffzellen. Die katalytische Reaktivität hängt unter anderem stark von der Oberflächengrösse der Partikel ab. Zur Untersuchung der Beziehungen zwischen Zusammensetzung, Struktur und Eigenschaften in diesem System werden Mikro- und Nanopartikel sowie dünne einkristalline Filme der Formel La1-x(Ca)xMO3-d (0 < x < 1; M = Co, Ni) durch keramische und diverse chimie douce-Methoden hergestellt und bezüglich ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften miteinander verglichen. Zusätzlich werden mit den synthetisierten Metalloxiden durch eine katalytische Kohlenwasserstoffdissoziation neuartige Carbon-Nanotube-Komposit-Materialien für Sauerstoffelektroden hergestellt und getestet. |