Die Einführung computerunterstützter Verfahren im Produktionsprozess erfolgte von «hinten» nach «vorne»: Es begann mit der Buchhaltung, setzte sich über die Auftragssteuerung und Maschinensteuerung fort und reichte bis hin zur Entwicklung (Berechnung und CAD). Als neuester Schritt folgen nun Softwarepakete, die den eigentlichen Erfindungsprozess und die Suche nach Lösungen aus der weltweit stetig steigenden Informationsflut unterstützen.
Die CREA, deren Aufgabe es ist, die Kreativität und Innovationsfähigkeit der EMPA zu fördern, hat im letzten Jahr Abklärungen vorgenommen, wie Innovationsprozesse zu optimieren sind. Besonders die TRIZ-Methode («Theorie des erfinderischen Problemlösens») zeigt eine sehr interessante Art, wie man Lösungen auf systematische Art finden kann. Auf dem Markt gibt es mittlerweile einige CAI-Softwaresysteme (Computer Aided Invention) in denen die TRIZ, aber auch andere Methoden umgesetzt wurden. Anfangs 2002 wurde eine entsprechende Software von der CREA erworben, um einerseits die eigenen Arbeiten zu unterstützen, andererseits um diese modernen Hilfsmittel in der EMPA einzuführen.
Peter Schweizer gibt an dieser Veranstaltung eine Kurzeinführung in die TRIZ-Methode und präsentiert die jetzt auch an der EMPA zur Verfügung stehenden Softwarepakete der Firma Invention Machine. |