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Das Pilotprojekt Mentoring 2001-2002

Im Juli 2000 beschloss der ETH-Rat ein Programm zur Förderung der Chancengleichheit. Für Projekte der beiden ETHs und der Forschungsanstalten, darunter die Empa, wurden finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Den Anstoss gab ein analoges Programm des Bundes, das bis 2006 die Erhöhung der Anzahl Professorinnen an den Schweizer Hochschulen von heute 7 auf 14 Prozent anstrebt. Eine wichtige Massnahme dieses Programmes ist beispielsweise die Lancierung von Mentoringprojekten.

Die Empa entschied, ihr Pilotprogramm (Oktober 2001-Oktober 2002) im Sinne einer echten Chancengleichheit auch Männern zugänglich zu machen. Erfahrene Mitarbeitende als Mentoren/Mentorinnen und Nachwuchskräfte als Mentees haben ein Jahr lang in "one-to-one"-Beziehungen gemeinsam an den Zielen der Mentees gearbeitet.

Der Aufwand hat sich gelohnt. Für alle Beteiligten war es ein erfolgreiches Programm, das mit relativ geringem Aufwand Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten mit der täglichen Arbeit verband. Alle Mentees gaben an, ihre persönlichen Ziele erreicht zu haben und empfehlen Mentoring weiter. Die Mentoring-Partnerschaften wurden als bereichernde Reflexionsmöglichkeiten der eigenen Arbeit empfunden.

Die Empa-Direktion hat entschieden, dass Mentoring als Teil des Personalentwicklungskonzeptes weitergeführt wird udn einen steten Beitrag zur beruflichen und persönlichen Entwicklung von jüngeren MitarbeiterInnen und Nachwuchskräften leistet. Die zweite Runde wird in der zweiten Hälfte 2003 starten.

Leiterin des Mentoring-Pilotprojekts: Nese Cetinkaya

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