Die in den Jahren 1911/12 erbaute Aarebrücke Aarburg wurde im Jahr 1969 ein erstes Mal umfassend restauriert. Während der Bogen erhalten blieb, wurde der filigrane Stahlbetonüberbau durch eine breitere Spannbetonkonstruktion ersetzt. Anfangs der 90er Jahre zeigten sich Schäden in diesem Überbau, die eine Verstärkung als angezeigt erscheinen liessen. Nachdem die EMPA bereits 1969 umfassende statische und dynamische Belastungsversuche an der Brücke durchgeführt hatte, wurden diese im Jahr 1992 wiederholt. Um die Auswirkungen der geplanten Verstärkungen vor deren Ausführung abschätzen zu können, wurden 1992 zusätzlich eine Modalanalyse (Forced Vibration Test) an der Brücke durchgeführt und ein auf grund der Resultate optimiertes Finite Element Modell erstellt. Mit diesem Modell wurden verschiedene Verstärkungsvarianten simuliert. Nachdem eine dieser Varianten im Jahr 1995 realisiert worden war, zeigte sich nun das Bedürfnis, die Qualität dieser Modellierung bzw. die effektiven Auswirkungen der Verstärkungen abzuschätzen. Dazu soll die Modelanalyse an der umgebauten Struktur wiederholt werden. Insbesondere soll auch untersucht werden, wie sich der Einbau von Stossdämpfern auf das dynmaische Verhalten des Tragwerkes auswirken würde. Im Zuge des Umbaus waren konstruktive Massnahmen getroffen worden, die einen solchen Einbau ermöglichen. |